Functional Training liegt im Trend

Wenn die frühlingshaften Temperaturen erste Jogger und Radfahrer an die frische Luft locken, verspüren auch einstige Sportmuffel den inneren Wunsch, endlich mal wieder etwas für ihre Figur zu tun. Spätestens im Sommer wird die Kleidung immer kürzer, sodass unschöne Pölsterchen nicht mehr kaschiert werden können.
Liegestütze
Auf der Suche nach einem neuen Fitnesstrend, der möglichst effektiv ist, stolpern immer mehr Hobbysportler über das sogenannte Functional Training. Der Begriff stammt eigentlich aus der Rehabilitation und steht für ein ganzheitliches Sportkonzept. Ziel des Trainings ist es nicht nur, die Muskulatur zu stärken, sondern das Zusammenspiel einzelner Muskelgruppen zu optimieren. Wie dies gelingt, erklären wir Ihnen in den folgenden Abschnitten.

Was bewirkt das Functional Training?

Wie bereits kurz angedeutet, ist der Muskelzuwachs bei dieser Trainingsmethode nur als Bonus zu verstehen. Im Fokus der Übungen stehen die Verbesserung der Bewegungsökonomie und des Gleichgewichts sowie die Steigerung der Körper- und Gelenksstabilität. Wer das Konzept richtig umsetzt, kann möglichen Verletzungen beim Sport oder auch im Alltag in der Zukunft vorbeugen. Zusammenfassend kann man also sagen, dass die Übungen folgende Ziele haben: Verbesserung von

  • komplexen Bewegungsabläufen
  • koordinativen Fertigkeiten
  • zusammenhängenden Muskelpartien

Wie funktioniert das Trainingskonzept?

Um die Übungen gemäß dem Training richtig umzusetzen, gibt es verschiedene Methoden. Zwei von ihnen möchten wir hier kurz vorstellen:

  1. Das Schlingentraining: Dieses Konzept ist so ausgelegt, dass Sie mithilfe von sogenannten Schlingen Ihren ganzen Körper trainieren, indem Sie die Schwer- und Pendelkraft ausnutzen. Dadurch können die Übungen unterschiedlich intensiv ausgeführt werden, sodass ein individuelles Trainingsprogramm zusammengestellt werden kann.
  2. Das Strength-Bag-Training: Bei diesem Konzept spielen Schwunggewichte und klassische Sandbags eine essenzielle Rolle. Die Kombination aus beiden Systemen ermöglicht es dem Sportler, ein funktionelles Training zusammenzustellen. Ziel ist es hier, mithilfe von verschiedenen Schwung-, Zug- und Hebeübungen einzelne Muskelgruppen zu stärken und die Koordination zu verbessern.