Kampfsport – Training für den ganzen Körper

Viele gesundheitliche Probleme sind auf Bewegungsmangel zurückzuführen. Die meisten Menschen verbringen den Berufsalltag hinter dem Bildschirm sitzend, Wege werden vorwiegend mit dem Auto zurückgelegt und abends ist man oft zu müde, um sich für Sport zu begeistern. Die fehlende Motivation liegt manchmal auch in der Wahl der Sportart. Nicht für jeden ist Laufen oder Radfahren die passende Bewegungsform. Für manche Menschen ist es einfach zu langweilig, vor sich hinzutraben oder Kilometer auf dem Bike abzuspulen. Es macht durchaus Sinn, verschiedene Bewegungsformen auszuprobieren. Nur wer Sport ausübt, der richtig Spaß macht, wird am Ball bleiben. Es reicht nämlich nicht, einmal pro Monat Sport zu betreiben. Um einen positiven Effekt für die Gesundheit zu erzielen, sollte man mindestens dreimal in der Woche Bewegung machen.

Judo

Kampfsportarten haben völlig zu Unrecht einen schlechten Ruf. Es geht dabei nämlich nicht darum, dem Gegenüber Schmerzen zu bereiten. In vielen Filmen werden Kampfsportarten brutal dargestellt. Nur die wenigsten wissen, worum es dabei eigentlich gehen. Außerdem sind die Regeln der verschiedenen Kampfsportarten der breiten Öffentlichkeit völlig unbekannt. Es lohnt sich, an Schnupperstunden teilzunehmen und sich von dieser Sportart faszinieren zu lassen.

Körperliche und geistige Forderung beim Kampfsport

Kampfsport macht nicht nur Spaß, die verschiedenen Bewegungen fördern den Muskelaufbau und die Verbesserung der Ausdauer. Beim Kampfsport geht es nicht allein um Kraft, sondern auch um Kondition, Flexibilität und Schnelligkeit. All diese Faktoren werden in kaum einer anderen Sportart so intensiv trainiert wie beim Kampfsport. Hier wird einseitige Muskelbelastung weitgehend vermieden, weil Beine, Arme, Bauch und Rumpf gleichermaßen bewegt werden. Wer regelmäßig Kampfsport betreibt, kann muskuläre Dysbalancen ausgleichen.

Menschen, die den ganzen Tag hinter dem Schreibtisch verbringen, leiden vermehrt an Schulter- und Rückenbeschwerden. Kampfsport ist eine gute Möglichkeit, einen Ausgleich zu schaffen. Erfolgreiche Kampfsportler haben sich in jahrelangem Training die perfekte Technik und Zusammenarbeit aller beteiligten Muskelgruppen erarbeitet. Für Anfänger ist es gar nicht so einfach, die Bewegungen zu koordinieren. Möchte man eine bestimmte Kampfsportart kennenlernen, kontaktiert man am besten einen Verein. Die meisten Trainer bieten günstige Schnupperstunden, wo man die Sportart ausprobieren kann. Oft ist es sogar möglich, zu Beginn die Ausrüstung auszuleihen. Hat man Gefallen am Kampfsport gefunden, lohnt sich die Investition in eigenes Zubehör. Kampfsportartikel kann man entweder direkt beim Verein, in Spezialgeschäften oder in online Shops beziehen. Kampfsport schult nicht nur den Körper, auch die Psyche profitiert davon. Man lernt den Körper gut kennen, außerdem eignet man sich im Laufe des Trainings eine schnelle Reaktionsfähigkeit an. Man muss blitzschnell entscheiden, welchen Griff man anwendet. Beim Kampfsport kämpft jeder für sich. Erfolgreiche Sportler können ihre Gegner rasch und genau einschätzen. Diese Eigenschaft hilft Kampfsportlern auch im täglichen Leben weiter.

Grenzen und soziale Kompetenz

Gerade für jungen Menschen ist der Kampfsport eine Möglichkeit, Grenzen und Regeln kennenzulernen. Wer sich im Kampf nicht an die Regeln hält oder unfaire Griffe anwendet, bekommt eine Verwarnung oder Strafpunkte. Es ist Disziplin gefragt, während des Kampfes muss man sich in jeder Sekunde völlig unter Kontrolle haben. Obwohl es im Kampfsport weniger um Teamgeist geht, werden innerhalb der Vereine rasch Freundschaften geschlossen. Man trainiert gegen verschiedene Clubmitglieder, wobei die Geübten Anfängern gerne wichtige Tipps geben. Wie bei anderen Sportvereinen auch herrscht im Kampfsport ein Gemeinschaftsgefühl unter den Mitgliedern. Man freut sich gemeinsam über Erfolge und analysiert weniger gute Kämpfe.

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