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Laserblutbestrahlung

Was ist die Intravenöse Lasertherapie/Laserblutbestrahlung?

Bei der Intravenösen Lasertherapie wird ein Lichtleiter in Form eines Einmalkatheters in die Vene am Ellenbogen eingeführt, so dass das Laserlicht direkt in das fließende Blut geleitet wird. Es werden positive Effekte durch die biologische Weichlaserbestrahlung der Blutzellen ausgelöst. So hat die Behandlung unter anderem einen positiven Effekt auf die Lage der Stimmung, das Schlafverhalten und die Leistungsfähigkeit. Das Immunsystem wird stimuliert und der Medikamentenkonsum reduziert.

Normalerweise findet die Therapie in Form einer Serie von zehn Behandlungen statt. Sie erfolgt dann täglich oder aber dreimal wöchentlich. Das Wochenende ist dabei immer die Behandlungspause. Je nach Erkrankung dauert dann eine Behandlung zwischen 20 und 60 Minuten. Die Behandlung ist leicht und schnell anzuwenden. Außerdem ist sie schmerz- und risikolos. Nebenwirkungen wurden bisher nicht festgestellt. Es kann aber Venenpunktion kommen.

Wie ist die Intravenöse Lasertherapie/Laserblutbestrahlung entstanden?

In der ehemaligen Sowjetunion wurde diese Behandlung bereits vor ungefähr 25 Jahren erstmalig durchgeführt.
2005 wurde diese hier bisher unbekannte Therapie erstmalig in klinischen Studien eingesetzt. Ermöglicht wurde dies durch das niedersächsische Förderprogramm Biophotonik II. Die russischen Ergebnisse konnten dabei überwiegend bestätigt werden. Es wurde ein für die Behandlung notwendiges entsprechendes Gerät zertifiziert. Diese Therapie eröffnet damit ganz neue Behandlungsmöglichkeiten in der biologischen Lasertherapie und Komplementärmedizin, insbesondere bei Erkrankungen des Stoffwechsels oder Immunsystems.

Wie wirkt die Intravenöse Lasertherapie/Laserblutbestrahlung?

Die Wirkung des Verfahrens entsteht durch verschiedene Faktoren. Die Immunantwort und die Blutbildung werden stimuliert. Immunglobuline IgG, IgA und IgM werden gesteigert. Die phagozytotische Aktivität der Makrophagen wird erhöht. Die Verformbarkeit der Erythrozyten und das antioxidative Enzymsystem werden verbessert. Lipidoxydase in den Zellmembranen wird stabilisiert und Reparaturmechanismen der DNA stabilisiert.
Dies alles führt zu einer generell antitoxischen und schmerzlindernden Wirkung, der Verbesserung der Mikrozirkulation sowie der Wirkung von Antibiotika, Nebenwirkungen bei Chemotherapie und Strahlentherapie werden reduziert, Lymphozytenrelationen verbessert.

Wo wird die Intravenöse Lasertherapie/Laserblutbestrahlung verwendet?

Die Behandlung wird unter anderem bei Diabetes mellitus eingesetzt, wo sie die diabetische Stoffwechsellage optimiert. Bei therapieresistenter Schmerzsyndrome sowie Tinnitus ist eine positive Beeinflussung und bei Erkrankungen in Form von Multipler Sklerose eine Verbesserung des allgemeinen Zustandes sowie der Mobilität festzustellen. Bei Lebererkrankungen, welche chronisch sind, ist die Absenkung der pathologisch erhöhten Leberwerte und bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen die Reduktion der Schubfrequenz zu beobachten.

Zusätzliche Information zu dieser Methode finden Sie bei Weber Medical.

Weitere Einsatzgebiete sind Polyneuropathien, Fibromyalgie, Herzerkrankungen, Rheuma, Hypertonie, Maculadegeneration, Depression, Allergien, Burn-out-Syndrom, CFS (chronisches Müdigkeitssyndrom) Fettstoffwechselstörung, Ekzeme, chronische Nierenerkrankungen, Borreliose und Leistungssteigerungen im Sport.

Den Rücken präventiv stärken und entlasten

Kaum andere Körperteile sind so oft von unterschiedlichsten Schmerzempfindungen und Ermüdungserscheinungen verschiedenster Art geplagt, wie der Rücken. Egal, ob zu Hause, im Haushalt, in Job, Ausbildung oder Studium, der menschliche Rücken wird immer mehr oder weniger beansprucht.
Da die vielfältigen Berufsgruppen von sehr verschiedenen Rückenbeanspruchungen betroffen sind, und es häufig zu Ausfällen oder Beeinträchtigungen durch Rücken- und Kreuzschmerzen, Verspannungen in der Rücken-, Schulter- und Halswirbelsäule-Gegend sowie im schlimmsten Fall zu Bandscheibenvorfällen im Beruf kommt, startete Anfang diesen Jahres eine Präventionskampagne unter dem Motto „Denk an mich. Dein Rücken“.

 

Rücken stärken durch ganz gezielte Prävention

Die Präventionskampagne wurde gemeinsam von den Unfallkassen, den Berufsgenossenschaften, der Knappschaft und der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau initiiert. Der Aktionszeitraum ist zunächst auf die Jahre 2013, 2014 und 2015 festgelegt. Als Ziel hat sich die Kampagne gesetzt, Rückenbelastungen im Zeitraum dieser drei Jahre zu verringern. Dabei stehen sowohl verhaltenspräventive als auch verhältnispräventive Ansätze auf dem Präventionsprogramm. Neben körperlichen und rückengefährdenden Belastungen im Beruf, wie schweres Heben oder langes Sitzen, soll auch ein Augenmerk auf den in den letzten Jahrzehnten weit verbreiten Bewegungsmangel gelegt werden. Ein weiterer Fokus liegt auf den psychischen Belastungen, die sich oftmals mit den physischen Belastungen gegenseitig beeinflussen. Alte Sprichworte, wie „es lastet auf den Schultern“, „ein Kreuz mit etwas haben“ oder „eine schwere Last tragen“, sind nicht nur mit den physischen Problemen kennzeichnet, sondern spiegeln auch die Psyche wieder, die sich beispielsweise durch Stress, Zeit- und Leistungsdruck auf den Körper langfristig auswirkt. Gemäß der Ergebnisse einer aktuellen Umfrage im Rahmen dieser Präventionskampagne, die am 15. Mai 2013 in einer Pressemitteilung veröffentlicht wurden, haben bereits sieben von zehn Befragten Probleme mit dem Rücken. Diese warnenden Erkenntnisse sind Anlass rechtzeitig, für einen Ausgleich und rückenschonendes Arbeiten zu sorgen.

Rückenfit bei der Arbeit und zu Hause

Für einen Schreibtischarbeitsplatz ist es vor allem wichtig, dass der Tisch, der Stuhl und der Computer mit Bildschirm individuell auf die körperliche Größe und Statue abgestimmt sind. Vor allem sehr großen oder wirklich kleinen Menschen kann eine Einheitsbüroausstattung schwer zu schaffen machen. In diesem Fall sollte man sich nicht scheuen, an verantwortlicher Stelle im Büro, diesen Punkt anzusprechen. Oftmals können nicht nur die Bürostühle, sondern auch die Tische problemlos an individuelle Körperbedürfnisse angepasst werden. Neben dem Arbeiten empfiehlt es sich, so oft wie möglich – auch neben den üblichen Bürogängen – aufzustehen, wie zum Beispiel beim Telefonieren. Zudem ist ein Ausgleich in der Freizeit mit Ausdauersportarten, wie Schwimmen, Laufen, Walken oder auch spezielle Rückengymnastik besonders gut, um präventiv dem Rücken zu helfen und einen gesunden Ausgleich zur Arbeit zu finden. Dieses ist bei Menschen, die im Handwerk, in technischen Berufen mit erhöhtem Körpereinsatz, in der Pflege oder der Gastronomie arbeiten noch wichtiger. Hier ist zudem ein richtiger Umgang bei körperlicher Beanspruchung, wie vor allem beim Heben und Tragen, unbedingt notwendig. Neben der richtigen Technik bei körperlicher Beanspruchung, dem Einsatz von körperentlastenden Hilfsmitteln, ist auch eine gute Berufsbekleidung immerhin eine kleine Unterstützung. Berufsbekleidung sollte funktionell sein, Bewegungsfreiheit und einen hohen Tragekomfort aufweisen. Beispielsweise für die Gastronomie kann man hier passende Gastronomiebekleidung auswählen. Egal in welchem Beruf oder ob zu Hause gearbeitet wird, regelmäßige rückenentlastende Bewegung lindert nicht nur körperliche Beschwerden, sondern kann sich auch lebensverlängert auf den ganzen Organismus auswirken. Daher sollte man für seine körperliche Fitness, jetzt spätestens den Frühling oder den Sommer nutzen, um mit einem regelmäßigen Sportprogramm durchzustarten. Viele Vereine, Krankenkassen und sogar manche größere Betriebe bieten guten Ausgleichssport und spezielle Rückenkurse an. Wenn bereits stärkere Rückenproblem bestehen, sollte der Hausarzt, ein Orthopäde, ein Physiotherapeut oder Heilpraktiker aufgesucht werden. Viele Beschwerden lassen sich durch Physiotherapie und andere natürliche Heilmethoden lindern. Bei starken Schmerzen können kurzfristig Medikamente, langfristig unter Umständen  Rehabilitationsmaßnahmen helfen. Eine Operation ist immer ein Eingriff in den Körper, der vor allem am Rücken nicht ganz ungefährlich ist, und sollte immer erst die letzte Möglichkeit sein.

Fit und gesund durch joggen

Endlich sind die langen Winterwochen vorbei. Der Winterspeck muss weg und viele wünschen sich fitter zu sein und dadurch auch jünger und attraktiver aus zu sehen. Joggen gehört in der heutigen Zeit zum Volkssport. Bereits jeder 4. trainiert auf dies Art. Immer mehr Städte fördern diesen Wunsch durch regelmäßig stattfindende Marathonläufe. In vielen Hinsichten ist Joggen sehr gesund, es  stärkt unser Herz- und Kreislauf-System, steigert die Ausdauer sowie die körperliche Belastbarkeit,  baut Muskeln auf und schützt somit vor Osteoporose. Viele genießen es alleine zu joggen umso wieder den Kopf frei zu bekommen und sich zu erholen.

 

Joggen für jedermann machbar

Ob jung oder Alt, diesen Sport kann jeder ausüben. Hinzu kommt, dass er viele Vorteile hat. Zeitlich flexibel kann jeder seine Laufzeiten bestimmen, egal an welchem Ort er ist, ohne feste Zeiten im Verein oder das Anmieten einer Halle. Ebenso sind keine hohen Kosten für die Ausrüstung erforderlich. Sie sollten dennoch Wert auf einen qualitativ guten Laufschuh achten und vorher mit ihrem Arzt sprechen damit sie wirklich gesund joggen. Laufen sie auf keinen Fall einfach drauf los oder mit irgendeinem Schuh. Sie könnten sich gesundheitlich mehr schaden als nutzen. Viele empfehlen das Barfußlaufen weil es die Gelenke mehr schont. Es ist  mit Sicherheit das Beste, allerdings sollte man dazu auf den Untergrund achten. Unter anderem finden sie etwa auf www.gesundheits-fakten.de weitere hilfreiche Informationen zum Thema.

Erfolgreich joggen

Bevor sie joggen sollten sie überlegen wo sie joggen. Waldwege sind weich und so kann das Körpergewicht gut abgefedert werden. Sollte dies nicht möglich sein, wählen sie eine andere Strecke in einem Park oder eine asphaltierte Strecke. Achten sie bitte darauf, dass sie sich vor dem joggen aufwärmen!  Damit sie auch einen Erfolg verzeichnen können wählen sie für die erste Zeit eine nicht zu lange Strecke. Als Anfänger empfiehlt sich eine Distanz von bis zu 5 Kilometer.  Diese kann dann später Schritt für Schritt erweitert werden. Für einen Kilometer sollten sie 6 – 8 Minuten brauchen.

Wichtig ist, dass sie versuchen langsam und gleichmäßig zu laufen. Hohes Tempo hilft nicht, denn oftmals führt es nur zu schnellem schnaufen und sie erreichen ihr erhofftes Ziel nicht. Also lieber langsam und ankommen. Zu Beginn ist es oft schwierig die vorgegebene Distanz zu meistern. Laufen sie ruhig und gleichmäßig, wenn sie nicht mehr können dann gehen sie weiter. Gehen ist nicht schlimm! Überfordern sie sich nicht. Erschöpfung und brennen in den Muskeln hilft ihnen nicht weiter. Sie sollten sich immer dabei wohl fühlen und die Motivation nicht verlieren. Ein gutes Hilfsmittel ist eine Pulsuhr. Mit ihrer Hilfe können sie gut prüfen ob sie richtig laufen. Sie schlägt Alarm wenn sie sich unter- oder überfordern. Ist ihr Puls zu hoch und sie legen eine Gehpause ein, so können sie anhand der Uhr genau erkennen wann ihr Puls sich wieder beruhigt hat und sie weiter joggen können.

Erstellen sie einen Laufplan

Damit sie wirklich gesundheitsfördernd joggen sollten sie auf die anaerobe Schwelle achten, sie wird auch Laktatschwelle genannt und bezeichnet die höchstmögliche Belastungsintensität. Wenn der aufgenommene Sauerstoff bei der Trainingsbelastung den Energiebedarf der Muskeln nicht deckt entsteht Laktat. Das Laktat verbessert den Fettstoffwechsel wodurch wiederum das Herz, das Immunsystem und die Muskeln gestärkt werden. Ebenso hilft es Übergewicht und Stress zu reduzieren.

Gerade Einsteiger und Anfänger sollten einen wöchentlichen Laufplan erstellen. Laufen sie jeden 2. Tag. Wählen sie einen Rhythmus für ihr Training.

Sie starten mit einem Aufwärmtraining, danach laufen sie für 2 – 3 Minuten und gehen dann 1 – 2 Minuten. Dies machen sie immer im Wechsel. Von Woche zu Woche verlängern sie minimal die Laufphasen und verkürzen die Gehphasen auf 1 Minute.

Setzen sie sich realistische Ziele, denn nur so werden sie erfolgreich trainieren können und vielleicht auch einmal einen kleinen Marathon laufen können.

Proteine und Aminosäuren mit Bedacht einsetzen

Durch moderne, oftmals erfolgreiche – aber langfristig gesehen nicht immer gesundheitlich unproblematische – sogenannte Eiweißdiäten und erhöhte Proteinzufuhren für Sportler stellt sich häufig die Frage: Wie viel Nahrungseiweiß benötigt der menschliche Körper überhaupt? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn empfiehlt für gesunde Erwachsene eine Zufuhr von 0,8 Gramm Eiweiß am Tag pro Kilogramm Körpergewicht im Rahmen einer gesunden Mischkost. Hierbei ist ein Sicherheitszuschlag schon berücksichtigt. Die tatsächliche, durchschnittliche Proteinzufuhr in Deutschland liegt jedoch weit über diesen Empfehlungen. Zudem werden vor allem vermehrt tierische Proteine aufgenommen. Der aktuelle und bereits 12. umfassende Ernährungsbericht der DGE von Dezember 2012 bedauert, dass die durchschnittlichen Deutschen weiterhin zu viel tierische Lebensmittel, vor allem Fleisch und Wurst, konsumieren. Die Wissenschaftler sehen einen Fleischkonsum von maximal 300 – 600 Gramm pro Woche als unbedenklich an.

Herkunft von Proteinen und Aminosäuren

Eiweiße können pflanzlicher und tierischer Herkunft sein. Pflanzliche Eiweiße werden immer bedeutsamer. Zudem haben pflanzliche Lebensmittel den Vorteil, dass sie reich an sekundären Pflanzenstoffen sind, die den Körper des Sportlers zusätzlich mit Vitalität versorgen. Pflanzliche Proteine sind lange Zeit gegenüber den tierischen Proteinen als nicht so effektiv für Sportler „abgestempelt“ worden. Selbst Vegetarier und Veganer können bei guter Zusammenstellung der Nahrung problemlos auf eine optimale Proteinzufuhr kommen. Hochdosierte Aminosäure-Präparate sollten allerdings niemals ungezielt eingenommen werden. Eine fachliche Beratung und umfassende Information vor ab ist extrem wichtig. Denn falls es zu einem Ungleichgewicht in der Konzentration von Aminosäuren im Körper kommen sollte, können anstatt der erhofften Leistungssteigerung sogar gesundheitliche Nachteile entstehen. Daher sollte jeder Sportler sich vorab über mögliche Präparate, ihre genaue Zusammensetzung und ihre Wirkungsweisen genau informieren, wie beispielswiese bei Produkten über larginin.org. Wer sich zu einer versierten ernährungswissenschaftlichen Beratung entschließt, kann zum Beispiel über den Verband der Oecotrophologen (VDOe) in Bonn im Expertenpool einen geeigneten Berater oder eine Beraterin für Sportlerernährung in seiner Region finden.

Proteine und Aminosäuren in körperlichen Prozessen

Proteine erfüllen im menschlichen Körper zwei grundlegende Funktionen, die für Sportler besonders interessant sind. Zum einen liefern die Proteine aus der Nahrung Aminosäuren, die zahlreiche anabole – also aufbauende – Prozesse im Körper realisieren können. Dabei spielt der Aufbau von Funktions- und Strukturproteinen sowie Peptiden eine besondere Rolle. Zudem sind Aminosäuren Energieträger, die verstoffwechselt werden können. Es gibt nicht essenzielle Aminosäuren, semiessenzielle und essenzielle Aminosäuren. Von den Nahrungsproteinen sind vor allem die essentiellen – also vom Organismus nicht selbst herstellbaren Aminosäuren – und die semiessenziellen Aminosäuren wichtig. Letztere können vom Körper zwar selbst hergestellt werden, aber der Organismus benötig für diesen Aufbauprozess als Grundlage andere essenzielle Aminosäuren. Der Körper ist wie eine ständig arbeitende Maschine, in der sowohl anabole als auch katabole – also abbauende – Stoffwechselprozesse ablaufen. Alte Materie wird abgebaut, neue Materie ersetzt sie. Wer sportlich aktiv ist, setzt aus physiologischer Sicht vor allem nach dem Training vermehrt und intensivere Stoffwechselprozesse in Gang. Dieser Zeitpunkt sollte auch für eine gezielte Nahrungs- und weitere Flüssigkeitsaufnahme genutzt werden. Die Energiegewinnung über einen Proteinabbau erfolgt vornehmlich, wenn körperliche Belastungen sehr lange andauern oder wenn dem Körper mehr Nahrungseiweiß zugeführt wird, als er für aufbauende Prozesse benötigt. Daher sollte nicht zu intensiv trainiert und eine zusätzliche Eiweißzufuhr – physiologisch gesehen – nicht übertrieben werden.

Eiweißshakes – diese 10 Regeln sollte man beachten

Milch-Protein-ShakeEiweiße, auch Proteine genannt, gehören neben den Kohlenhydraten und Fetten zu den Grundbausteinen der Nahrung. Aus den in der Nahrung enthaltenden Eiweißstoffen werden körpereigene Proteine aufgebaut, die unterschiedliche Funktionen ausführen. So haben Muskeleiweiße körperaufbauende Eigenschaften. Andere körpereigene Eiweiße sind für die Funktion des Immunsystems, für die Bluteigenschaften, hormonelle Reaktionen oder als Enzyme allgemein für Stoffwechselvorgänge verantwortlich. Man hat auch festgestellt, dass bei erhöhten Proteingehalten in der Nahrung der Grundumsatz steigt.
Diese körperaufbauenden und grundumsatzsteigernden Eigenschaften von Proteinen nutzt man in Eiweißshakes aus, um Muskeln aufzubauen, sportliche Leistungen zu steigern oder abzunehmen. Dabei sollte man jedoch beachten, dass nicht jedes Eiweiß die gleiche biologische Wertigkeit hat. Bei hoher biologischer Wertigkeit enthalten die entsprechenden Proteine alle essenziellen Aminosäuren. Das sind Aminosäuren, die der Körper nicht selber herstellen kann.
Je nachdem, welchem Zweck ein Eiweißshake dienen soll, sind einige Regeln zu beachten.

So finden Sie den richtigen Shake:

für den Muskelaufbau

  1. Es sollte auf hochwertiges Eiweiß geachtet werden, welches nach dem Training abgebaute Muskeln kurzfristig wieder aufbaut. Dafür ist ein Eiweißshake mit Proteinen aus der Molkeherstellung bestens geeignet.
  2. Für längerfristigen Muskelaufbau sollte man Shakes mit Milcheiweiß verwenden.
  3. In den Shakes für den Muskelaufbau müssen neben den Eiweißen auch Kohlenhydrate zur Energieerzeugung enthalten sein.

Shakes zum Abnehmen

  1. Zum Abnehmen spielt der Eiweißgehalt eine größere Rolle. Je höher der Proteingehalt, desto besser ist die Wirkung.
  2. Meist werden hier Shakes mit Soja-Protein verwendet.
  3. Eiweißshakes mit L-Carnitin beschleunigen den Abnahmeprozess.

Allgemeine Regeln

  1. Verschiedene Geschmacksrichtungen sorgen für Abwechslung.
  2. Zum Abnehmen sollten zwei Mahlzeiten, am besten Mittag und Abendbrot, durch einen Eiweiß-Shake ersetzt werden.
  3. Bei Laktoseunverträglichkeit sind Eiweißshakes mit Milcheiweiß und Mehrkomponenten-Eiweiß nicht geeignet.
  4. Zur Vermeidung von gesundheitlichen Problemen, wie Nierenschäden, durch eine Überdosierung darf die Ernährung nicht vollständig auf Eiweiß-Shakes umgestellt werden.

Muskelkrämpfe während des Ausdauertrainings – normale Körperreaktion oder Gesundheitsrisiko?

Ein stechender Schmerz in der Wade, verkrampfte Hände oder Füße – für viele Sportler sind Muskelkrämpfe nach langem Ausdauer- oder Krafttraining nichts Ungewöhnliches. Doch was steckt hinter den Krampfschmerzen, und sind sie tatsächlich immer harmlos?

Muskelkrämpfe durch Überlastung oder Mineralstoffmangel

Ein Muskelkrampf ist eine ungewollte und ungewöhnlich starke Anspannung der Muskeln. Für die Entstehung solcher Krämpfe ist eine Fehlreaktion der Nerven verantwortlich, die das willkürliche Zusammenziehen sämtlicher Muskelfasern im betroffenen Muskel zur Folge hat. Der Grund ist häufig eine Überlastung der Muskeln beim Ausdauertraining oder Kraftsport; daneben kann aber auch ein Mineralstoffmangel den Krampf auslösen. Vor allem ein Mangel an Calcium oder Magnesium führt bei intensivem Ausdauer- oder Krafttraining oft zu Krämpfen. Weitere Ursachen sind eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr sowie ein hoher Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen während des Trainings. Auch hier verliert der Körper mit der Flüssigkeit zugleich wichtige Mineralstoffe.

Nicht immer harmlos: Muskelkrämpfe während des Trainings

Muskelkrämpfe treten vor allem im Bereich der Waden auf, die insbesondere bei Ausdauersportlern stark beansprucht werden. Aber auch in anderen Muskelgruppen, etwa in Händen oder Füßen, kommt es bei einer Überlastung gelegentlich zu Krämpfen. In der Regel sind derartige Muskelkrämpfe harmlos und können sofort gelöst werden. Bei häufig auftretenden Muskelkrämpfen können jedoch auch eine chronische Mangelerscheinung oder sogar schwere Stoffwechselstörungen, wie etwa Diabetes oder eine Nierenschwäche, die Ursache sein. Vorsicht ist bei regelmäßig wiederkehrenden Muskelkrämpfen geboten, die scheinbar grundlos auftreten und über einen Zeitraum von mehreren Minuten hinweg anhalten. Auch begleitende Symptome wie Taubheitsgefühle oder Schwellungen deuten möglicherweise auf eine Erkrankung hin.

Muskelkrämpfen gezielt vorbeugen

Ausdauer- und Kraftsportler können Muskelkrämpfen gezielt vorbeugen, indem sie auf eine ausgewogene und mineralstoffreiche Ernährung achten. Bei einer hohen Beanspruchung, etwa im Leistungssport, kann außerdem eine ergänzende Zufuhr einzelner Mineralstoffe nötig sein. Ebenso entscheidend ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr während und nach dem Training, um den Flüssigkeitsverlust durch starkes Schwitzen auszugleichen. Darüber hinaus sollten alle beanspruchten Muskelgruppen vor dem Training gründlich aufgewärmt und gedehnt werden. Auf diese Weise werden die Muskeln geschmeidig und neigen weniger zu Krämpfen. Für Personen, die nicht voll und ganz im Training stehen, gilt der Grundsatz, dass der Körper behutsam an die Belastung gewöhnt werden sollte, statt von Beginn an mit einer hohen Intensität zu trainieren. Wenn beim Training doch einmal ein Krampf auftritt, sollte der Muskelreflex nach Möglichkeit durch behutsames Dehnen unterbrochen werden. Treten solche Krämpfe in der Nacht auf, kann auf muskelentkrampfende Mittel aus der Apotheke zurückgegriffen werden, um die Schmerzen zu lindern. Auch ein äußerliches Massieren des Muskels hilft dabei, den Krampf zu lösen und den betroffenen Muskel wieder zu lockern.

Auf der Suche nach neuen Kochideen?

Viele kennen das Problem, dass die Vielfalt beim Kochen fehlt. Jeder hat sein Repertoire an Gerichten und Rezepten, das er in regelmäßigen Abständen wiederholt. Letztendlich greifen wir im Supermarkt und am Kochtopf doch fast immer zu den gleichen Zutaten. Wir sagen Ihnen, wie Sie das ändern können und Abwechslung in die Küche bringen.

Inspiration zum Kochen finden: 4 Tipps

Das Wichtigste beim Finden von neuen Rezepten ist die Ideenfindung. Lassen Sie sich inspirieren, um ein ausgewogenes Gericht zu zaubern.

  1. Viele neue Ideen finden Sie zum Beispiel in Kochbüchern. Mittlerweile gibt es eine wirklich große und vielfältige Auswahl an ganz verschiedenen Kochbüchern, die sich genau nach den unterschiedlichen Geschmäckern richtet. So gibt es neben den Basic-Kochbüchern, die mit „einfachen Rezepten“ locken, ein großes Sortiment an Büchern, die nach Lebensmitteln oder Kochart aufgebaut sind. Kochen im Wok, die Zubereitung von Eis, vegane Küche, Rezepte mit Hackfleisch, Leckereien aus Fisch. Auf http://www.gu.de finden Sie eine große Auswahl an unterschiedlichen Kochbüchern, die die Vielfalt auch in Ihre Töpfe bringt.
  2. Weitere Anregungen können Sie natürlich auch bei Freunden und der Familie holen. Wenn Sie irgendwo einmal zum Essen eingeladen werden, achten Sie einfach darauf, was Ihnen besonders gut schmeckt und versuchen Sie, dies für sich im Kopf zu behalten. Wer sich traut, kann natürlich auch direkt nach dem Rezept fragen.
  3. Viele Ideen warten auch beim Einkaufen. Nehmen Sie sich einfach mal die Zeit und gehen Sie wirklich langsam und bewusst durch den Supermarkt. Schauen Sie, was es im Gemüsefach gibt und worauf Sie Lust haben. Trauen Sie sich außerdem mal, zu Lebensmitteln zu greifen, die Sie bisher noch nicht verwendet haben. Fenchel oder Avocado werden viel zu selten in der einheimischen Küche zubereitet. Auch Regale, in denen eingelegte Waren oder Currypasten und Kokosnussmilch stehen, bieten schmackhafte Zutaten für ein neues Gericht.
  4. Auch viele Internetplattformen bieten die Möglichkeit, sich Rezeptanregungen zu holen. Häufig gibt es die Funktion, sich Rezepte anhand der vorhandenen Zutaten anzeigen zu lassen. So wird auch aus wenigen Gemüseresten und dem letzten Löffel Crème Fraîche ein schmackhaftes Mahl!

Mit kleinen Übungen die Blase stärken

Es ist ein Thema, über das man oft nur hinter vorgehaltener Hand spricht: Blasenschwäche. Obwohl etwa 10 Millionen Menschen hierzulande davon betroffen sind, gilt es als Tabuthema; ist das Leiden doch fast immer mit einem Schamgefühl verbunden und geht mit einer Verletzung unseres tief in der Sozialisation verankerten Hygieneempfindens einher. Mit speziellen Übungen lässt sich Inkontinenz jedoch bekämpfen und vorbeugen.

Die Bewältigung des Alltags wird zum Problem

Ist von Inkontinenz die Rede, dann denkt man zumeist an Personen im fortgeschrittenen Alter. Tatsächlich sind aber auch Millionen Menschen in vergleichsweise jungen Jahren von dem Leiden betroffen, das zu einem unkontrollierten Wasserlassen führt. Während im Alter überwiegend Männer mit einer schwachen Blase zu kämpfen haben, ist die geschlechtliche Verteilung unterhalb des Rentenalters entgegengesetzt. Wer betroffen ist, der hat nicht selten auch mit psychischen Problemen zu kämpfen, die sich in sozialer Isolation und Zurückgezogenheit ausdrücken können. Schnell bekommt man in der Öffentlichkeit Panik, wenn man sich an einem Ort befindet, in dessen unmittelbarer Nähe es keine Toilette gibt. Die Bewältigung des Alltages fällt schwerer und zudem kostet es mehrheitlich eine große Überwindung, sich einem Arzt anzuvertrauen.

Blasenschwäche ist behandelbar

Die Behandlung von Inkontinenz ist vielseitig. Sie reicht von Naturheilmitteln und synthetischen Arzneistoffen über das Einsetzen von Implantaten bis hin zu Operationen. Welche Maßnahme konkret infrage kommt, ist von der exakten Charakterisierung und Schwere des Leidens abhängig, die durch einen Facharzt festgestellt werden müssen. Daneben lassen sich vorbeugend und begleitend auch körperliche Übungen durchführen, die den Blasenmuskel wirksam trainieren und zu einer besseren Kontrolle des Harndrangs beitragen.

Mehr Kontrolle dank Beckenbodentraining

Wie die Übungen im Einzelnen aussehen und welche geschlechtsspezifischen Unterschiede dabei zu beachten sind, erfahren Sie anhand der Patienteninformation: Beckenbodentraining für Männer und Frauen. Dabei wird nicht nur auf die anatomischen Besonderheiten eingegangen, sondern auch konkrete Anleitungen gegeben, wie Menschen ihre Muskulatur im Unterleib stärken, damit sie der Blasenschwäche Einhalt gebieten beziehungsweise jenem belastenden Leiden wirksam vorbeugen können. Genau wie beim Trainieren anderer Partien des Körpers zeigt selbstverständlich auch hier nur ein regelmäßiges und diszipliniertes Übungsprogramm den gewünschten Effekt.

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Sandsack-Training für den kompletten Körper

In diesem Trainings-Video zeigen wir euch, wie man in 12 intensiven Minuten den ganzen Körper beansprucht. Als Hilfsmittel wird diesmal ein Sandsack genutzt, wodurch der Schweregrad dieses Workouts sehr gut reguliert werden kann.

12 Minuten Sandsack-Training

Erklärte und ausgeführte Übungen:

1. Sandsack Burpee: Kräftigung des ganzen Körpers
2. Sandsack Sit Up: Beanspruchung der Bauchmuskeln
3. Superman: Stärkung der Rückenmuskulatur

1. Video: Anleitung zum 12 Minuten Ganzkörper-Training mit Sandsack

Anleitung: Ganzkörper-Training mit Sandsack in 12 Minuten

Benötigtes Equipment:

  • Fitness-Matte
  • Sandsack (Alle Übungen können auch ohne Sandsack ausgeführt werden, die Erklärungen dazu werden im Anleitungsvideo gezeigt.)
  • Intervall-Timer – Oder du trainierst einfach direkt mit!

Trainingsintervall:

  • die Ausführungszeit pro Übung beträgt 50 Sekunden
  • danach gibt es eine kurze Pause von 10 Sekunden eingelegt

2. Video: Komplettes 12 Minuten Ganzkörper-Training mit Sandsack

Ganzkörper-Training mit Sandsack in 12 Minuten