Author Archives: Tim

Innenrotation

Die Innenrotation ist die Drehbewegung einer Gliedmaße um ihre Längsachse nach innen.

Die Innenrotation setzt somit ein Kugel-oder Radgelenk voraus. Diese Innenrotation wird in Winkelgrad gemessen und gibt Aufschluss über die Funktionsfähigkeit eines Gelenks.

Die Pronation ist eine Sonderform der Innenrotation.

Insulin

Insulin reguliert, zusammen mit Glukagon und Somatostatin, den Stoffwechsel der Kohlenhydrate.

Das Insulin ist ein Protein, welches in den β-Zellen der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Diese Zellen befinden sich nur in den Langerhansschen Inseln, woher auch der Name kommt. Das Insulin besteht aus zwei Ketten (eine aus 21 und die andere aus 30 Aminosäuren). Es nimmt einen besonderen Stellenwert in Bezug auf die Diabetes ein.

Die Aufgabe des Insulin liegt darin, dass es die Aufnahme von Glukose in die Zellen beschleunigt und dadurch der Blutzuckerspiegel gesenkt wird.

Hormone

(griech.: hormao = in Bewegung setzen, antreiben, anregen)

Um das Jahr 1902 fanden die Wissenschaftler Ernst Henry Starling und William Maddock Bayliss heraus, dass der Körper über bestimmte Organe (endokrine Drüsen), aber auch über bestimmte Zellarten oder Geweben mit anderen Funktionen verfügt, die spezielle Substanzen absondern und diese bestimmten Substanzen, dann an anderen Organen wirken und diese zum Funktionieren bringen. 1905 erhielten diese Substanzen, von Ernst Henry Starling, die Bezeichnung “Hormone“.

Hormone sind körpereigene Informationsübermittler, die Botenstoffe unseres Körpers. Sie sorgen für ein Wachsen der Muskeln und verhelfen unserem Körper zu jugendlichem Aussehen. Ihre Aufgaben sind vielschichtig und breit gefächert. Sie steuern u.a. den Blutzuckerspiegel, den Blutdruck, die Schwangerschaft, den Stoffwechsel und den Wasserhaushalt.

Die Bildung von Hormonen erfolgt in Drüsenzellen bestimmter Organsysteme. Von hier aus gelangen sie ins Blut und werden von dort zu Zellen mit speziellen Andockstellen (Rezeptoren) transportiert. Dort wird die Information von den Hormonen, mit Hilfe ihrer chemischen Struktur, an diese Zellen abgegeben und kann dann gelesen werden.

Als Informationsübermittler sind Hormone, in Vergleich zu Nerven, nur sehr langsam. So kann die Transportdauer einer Nachricht viele Minuten oder sogar Stunden dauern.

Unser Körper enthält viele unterschiedliche Hormone mit verschiedenen Aufgaben. Die Hormone lassen sich einteilten nach ihrer chemischen Struktur, nach den produzierenden Organen bzw. den Hormondrüsen und nach dem Wirkungsbereich. Vom chemischen Aufbau aus betrachtet existieren einmal die Hormone, die zum größten Teil aus Eiweiß bestehen (die sogenannten Peptidhormone) und solche die hauptsächlich aus Fett aufgebaut sind (das sind überwiegend Steroidhormone), außerdem gibt es noch die Aminosäurederivate und die Fettsäureabkömmlinge. Von den produzierenden Organen aus gesehen existieren z.B. die Schilddrüsenhormone und die Nebennierenrindenhormone und beim Wirkungsbereich gibt es z.B. die Geschlechtshormone.

Die wichtigsten, bekanntesten Hormone sind:

  • Adrenalin
  • Endorphine
  • Kortison/Kortisol
  • Östrogene
  • Testosteron

Herzfrequenz

Die Herzfrequenz oder auch Herzschlagfrequenz (HF) ist die Anzahl der Herzschläge innerhalb einer Minute. Sie wird in bpm (= beats per minute) gemäßen.

Gymnastikball

Ein Gymnastikball ist ein, aus einem elastischem Kunstmaterial bestehender, großer Ball.

Er kann entweder zur Ausführung von gymnastischen Übungen verwendet werden oder einfach nur zum Sitzen. Ein Gymnastikball ist im Durchmesser von 45 cm bis 75 cm verfügbar.

Er sollte aber zur Körperhöhe des Benutzers angepasst sein, also ungefähr genau so hoch sein, wie der Stuhl auf dem diese Person normalerweise sitzt.

Der Gymnastikball umfasst ein breites Spektrum an Übungen, einerseits zur Dehnung der verschiedenen Muskelpartien, aber auch zur Kräftigung dieser.

Grundnahrungsmittel

Unter Grundnahrungsmitteln versteht man die Nahrungsmittel, die im jeweiligen Kulturkreis am gefragtesten sind und somit den Hauptbestandteil der Ernährung darstellen.

Die Grundnahrungsmittel weisen eine Grundversorgung mit Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten auf, enthalten allerdings meist nur wenige Vitamine und Spurenelemente. Wasser steht bei den Grundnahrungsmitteln an der ersten Stelle, gefolgt von Reis, den knapp 50% der Bevölkerung zu sich nehmen.

Die wichtigsten Grundnahrungsmittel:

  • Wasser
  • Reis
  • Kartoffeln
  • Hülsefrüchte
  • Fisch
  • Milch
  • Fleisch
  • Eier
  • Brei
  • Brot

Glykämischer Index

Der Glykämische Index, auch Glyx bezeichnet und mit Gl abgekürzt, ist ein Maß mit dem man die Wirkung eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel eines Menschen bestimmen kann. Der Blutzuckerspiegel steigt umso schneller an je höher der bestimmte Wert des Gl beträgt.

Gl ist besonders für Sportler (Ausdauersportler) wichtig. Diese sollten darauf achten, dass sie während eines Turniers oder Wettkampfes Lebensmittel zu sich nehmen, die einen hohen Wert in derGl aufweisen. Solche Lebensmittel sorgen für eine rasche Energiebereitstellung.

Außerdem werden nach dem Sport durch bestimmte Kohlenhydrate mit ebenfalls einem hohen Gl Wert die Energiereserven aufgestockt.

Wir empfehlen Ihnen beim Essen vor einer sportlichen Aktivität (ungefähr eine halbe Stunde zuvor) nur solche Lebensmittel zu sich zunehmen, die einen niedrigen Gl Wert aufweisen. Somit erreichen Sie eine gleichmäßige und langanhaltende Energieversorgung.

Studien zufolge sorgen Lebensmittel mit einem hohen Gl Wert für ein Hungergefühl>, wodurch eine Gewichtszunahme nicht ausgeschlossen ist.

Lebensmittel mit einem hohen Gl Wert:

  • Bier: 110
  • Traubenzucker: 100
  • Limonade: 100
  • Cola: bis 100
  • Schnellkochreis: 96
  • Bratkartoffeln: 95
  • Chips: 93
  • Reis Pasta: 92
  • Weißbrot: 90
  • Baguette: 85
  • Marzipan: 80
  • Schokoladenriegel: 80

Lebensmittel mit einem niedrigen Glykämische Index Wert:

  • frischer Gemüsesaft: 14
  • Spinat: 14
  • grünes Gemüse: < 15
  • Erdnüsse: 14-15
  • Artischocke: 15
  • Tomaten: 15
  • Knoblauch, Zwiebeln: 15
  • fettarmer Joghurt: 16
  • Soja Bohnen: 17,5
  • Blumenkohl: 18

Flexion

Unter der Flexion wird die Beugung eines Gelenkes verstanden. Bei einer Flexion wird durch Annäherung der Knochen aneinander der Gelenkwinkel verkleinert.

Beispiel: Beugung des Armes. Die entgegengesetzte Bewegung wird als Extension bezeichnet.

Fette

Fette gehören zu den Grundnahrungsmitteln, aus denen unser Körper Energie gewinnt.

Allerdings stehen sie in diesem Punkt nicht an erster Stelle, denn der Körper verbrennt zuerst die Kohlenhydraten, die Fette werden erst nach einem sportlichen Aufwand von mindestens 30 min zur Energiegewinnung hinzugezogen.

Dementsprechend wandern sie in die Fettlager und setzen sich dort ab. Fett liefert allerdings auch wichtige Vitamine wie A, D, E und K. Fette sollten somit mit der Nahrung immer aufgenommen werden.

Wichtige Regel: Nie mehr als 30% Fett pro Mahlzeit aufnehmen. Dadurch kann bei den meisten Menschen überschüssiges Fett abgebaut werden, ohne irgendwelche Diäten einzuhalten.