Nach jedem Satz kommt eine Pause. Diese sollte bei den meisten Übungen nicht länger als 1 min dauern.
Author Archives: Tim
Opiate
Opiate sind bestimmte Alkaloide. Diese natürlichen Substanzen werden aus dem Pflanzensaft der Kapseln des Schlafmohnes (lat.: papaver somniferum) gewonnen.
Die zentrale Wirkung von Opiaten ist die Schmerzstillung, wodurch man sie in der Medizin als Schmerzmittel verwendet werden. Dabei wirkt das Opiat entweder direkt im Gehirn oder im Rückenmark. Opiate führen zur Dämpfung des Atemzentrums im Gehirn, was bei einer Überdosis zum Tod führen kann. Außerdem bewirken sie eine Dämpfung des Hustenzentrums und des Brechzentrums.
Neben den benannten akuten Wirkungen gibt es auch noch Wirkungen, die im übrigen Körper entstehen. Opiate können Verkrampfungen von Muskeln hervorrufen, Koliken der Gallen-und Harnwege sowie Blutdruckregelungsstörungen hervorrufen und die Schweiß-und Tränendrüsensekretion einschränken.
Einige Opiate haben wegen ihrer Wirkung ein extrem hohes Suchtpotenzial, da sie beim Einnehmen eine euphorisierende Wirkung haben, ein überwältigendes Wohlgefühl hervorrufen und ein Gefühl, über alltäglichen Problemen zu stehen, entsteht.
In Deutschland wurde am 10. Dezember 1929 das Opiumgesetz inkraftgesetzt, das den Umgang mit Betäubungsmittel regeln sollte. Im Jahr 1972 wurde dieses Gesetz dann durch das Betäubungsmittelgesetz ausgetauscht. Das Betäubungsmittelgesetz beinhaltet u.a. eine Auflistung von nicht verkehrsfähigen Betäubungsmitteln (diese sind verboten), von verkehrsfähigen, aber nicht verschreibungsfähigen Betäubungsmitteln und von verkehrsfähigen und verschreibungspflichtigen Betäubungsmitteln.
Zu den Opiaten gehören:
- Morphium/ Morphin
- Heroin (Diacetyl-Morphin)
- Opium
- Codein
- Hydrocodon
- Hydromorphon
- Methadon
- Levorphanol
- Oxycodon
Obergriff
Der Obergriff ist eine Griffart, bei der die Unterarme proniert sind und die Handinnenflächen vom Gesicht weg zeigen.
Der Obergriff wird häufig zur Stärkung der Unterarme genutzt. Das Gegenteil vom Obergriff ist der Untergriff.
Nordic Walking
Nordic Walking ist eine Ausdauersportart, kombiniert aus schnellem Gehen und zwei Stöcken, die im Rhythmus der Schritte bewegt werden. Diese Sportart wurde als Sommer-Trainingsmethode der Spitzenathleten aus den Bereichen Biathlon und Langlauf entwickelt. Ende der 1990er Jahre wurde Nordic Walking als eine äußerst effektive Sportart in Finnland vorgestellt.
Das schnelle Gehen sorgt für eine gute Beinmuskulatur, einen knackigen Hintern und eine bessere Ausdauer. Durch den zusätzlichen Einsatz von Stöcken, die meist aus Carbon oder Aluminium bestehen und der Körpergröße angepasst sein sollten (Körpergröße in cm x 0,66 = Stocklänge), wird der Oberkörper trainiert und die Rückenmuskulatur gestärkt.
Nordic Walking – ideal für Senioren
Beim Nordic Walking tut man etwas für seine Fitness und Geist und Körper zugleich, ohne dabei die Gelenke zu strapazieren. Anders als beim Joggen oder Laufen werden die Füße dabei nicht so stark belastet. Vor allem für jene, die es darauf abzielen, Gewicht zu verlieren und quasi „abzuspecken“ bietet sich das Nordic Walking sehr an.
Der Grund ist, dass man beim zügigen Gehen und gleichzeitigen Bewegen der Arme den Körper ununterbrochen in jenem Herzfrequenzbereich hält, in welchem man am besten verbrennt. Natürlich sollte man sich aber vor Augen halten, dass man diesen Sport – genauso wie alle anderen Ausdauersportarten auch – immer mindestens eine halbe Stunde betreiben sollte, um die Fettreserven anzugreifen. Betätigt man sich weniger als 30 Minuten, bleibt der Körper nur in dem Bereich, in dem er den vorhandenen Zucker verbrennt und man verliert nicht wirklich Fett.
Was die Technik beim Nordic Walking betrifft, so gilt diese, Experten zufolge, als äußerst revolutionär. Gerade deshalb, weil man die Gelenke nicht belastet und sich durch ständigen Armschwung am ganzen Körper betätigt, macht diese Sportart sehr fit.
Vor allem ist die Zielgruppe sehr groß, denn es sind nicht nur junge Menschen, sondern auch viele Senioren, die sich mit dem Nordic Walking anfreunden. Das Einzige, was man benötigt, ist wetterfeste Kleidung, bequeme Outdoor-Schuhe und spezielle Walking-Stäbe. Diese Stäbe werden in der Fachsprache „Sticks“ genannt und erinnern an Skistöcke. Von der Verarbeitung her sind sie aber höchst unterschiedlich, da sie ja zum Wandern gedacht sind. Walken kann man sowohl auf ebenen Wegen als auch durch gebirgiges oder hügeliges Gelände – je nach Bedarf. Eine herrliche Eigenschaft dieser Sportart ist vor allem, dass sie eng mit der Natur verbunden ist.
Motivatoren
Motivatoren sind Anreize, die einen Menschen dazu bewegen etwas bestimmtes zu tun.
Sie lösen ein gewisses Verhalten aus. Man verwendet Motivatoren um einen Menschen meist geistig und seelisch aufzubauen und um sein Wohlbefinden zu steigern. Beim Krafttraining werden Motivatoren in Form von falschen Gewichtsscheiben eingesetzt. Diese bestehen oft aus Styropor und sind somit um ein Vielfaches leichter als echte Gewichte.
Mischfasern
Die Ausdauerfaser und die Schnelligkeitsfasern stellen zwei Gegensätze auf. Zwischen diesen zwei unterschiedlichen Polen gibt es aber noch viele andere Formen von Muskelfasern, die sowohl Anteile von Ausdauerfasern als auch Anteile von Schnelligkeitsfasern enthalten.
Diese Untergruppen bezeichnet man als Mischfasern, z.B. die Typ-2a-Fasern. Sie besitzen sowohl mehr Mitochondrien als die Schnelligkeitsfasern, wodurch sie mit Hilfe von Sauerstoff Kohlenhydrate verbrennen können, weisen aber auch eine relativ hohe Kontraktionsgeschwindigkeit auf. Sie sind ausdauernder als die Schnelligkeitsfasern und erholen sich schnell.
Medial
Medial (lat.: medius = der Mittlere) bedeutet: „zur Mitte hin gelegen“, „in der Mitte gelegen“, „die mittlere Struktur betreffend“.
z.B.: Wenn der Daumen der Hand zum Körper hin orientiert ist, dann ist er medial. Die Gegenlage dazu wird als lateral bezeichnet.
Lateral
Lateral (lat.: latus = Seite, Flanke) bedeutet entweder „zur Seite hin gelegen“ oder auch „von der Körpermitte abgewandt“.
z.B.: Wenn die Fußspitze vom Körper weg, nach vorne zeigt, dann bezeichnet man das als einelaterale Lage. Die Gegenlage dazu wird als medial bezeichnet.
Langhantelstange
Es gibt zwei Arten von Langhantelstangen.
Die normale Langhantelstange für den Privatgebrauch:
- Länge: 165 – 175 cm
- Bohrung: Ø 30 mm
Die Olympiastange für den Wettkampf:
- Länge: 200 cm
- Bohrung: Ø 30 mm, Ø 50 mm
Eine Langhantelstange hat meist einen Sternverschluss und ist vom Material her oft verchromt. Für den Privatgebrauch sind Ø 30 mm LH Standard.