Als Beinstrecker oder auch Beinstreckermaschine wird ein Trainingsgerät genannt, welches zur Kräftigung der Beinstrecker-Muskeln zuständig ist.
Author Archives: Tim
Ausgangsstellung
Das ist die Position, die Sie am Anfang einer Übung einnehmen und mit der die Übung beginnt. Zum Beispiel ist bei Liegestütze die Ausgangsstellung: auf dem Bauch liegen.
Ausdauerfasern
Ausdauerfasern, auch slow-twitch-Fasern (engl.: langsam zuckend) oder Typ-1-Fasern genannt, sind für Ausdauerleistungen zuständig. Ihr Zweck ist möglichst lange zu arbeiten.
In Ausdauerfasern befinden sich viele Mitochondrien. In ihnen wird mit Hilfe von Sauerstoff die Energie für die Muskelarbeit erzeugt. Somit kann die Ausdauerfaser ohne Sauerstoff nicht arbeiten.
Diese Art der Energieerzeugung wird von Sportmedizinern auch aerob (mit Sauerstoff) genannt. Für einen schnellen und direkten Transport des Sauerstoffs zu den Mitochondrien sind die Ausdauerfasern relativ dünn aufgebaut. Die Ausdauerfasern sind außerdem auf Kohlenhydrate und Fette angewiesen. Mit ihnen wird eine lange Belastungsdauer erzielt, da sie nur langsam verarbeitet werden.
Aminosäuren
Aminosäuren sind die Bausteine unseres Körpers, aus denen Eiweiß entsteht. Sie werden demzufolge auch proteinbildende Aminosäuren genannt.
Die Aminosäuren bestehen aus einer Klasse anorganischer Verbindungen, die mindestens eine Carboxylgruppe (-COOH) sowie eine Aminogruppe (-NH2) beinhaltet. Zur Zeit sind 20 proteinbildende Aminosäuren bekannt.
Aminosäuren werden in 3 Gruppen unterteilt:
| Bezeichnung | Bedeutung | Anzahl | Beispiel |
|---|---|---|---|
| essentiell | = lebenswichtig | 8 | Leucin, Phenylalanin, Tryptophan, Valin, … |
| semiessentiell | = halb lebenswichtig | 4 | Arginin, Cystein, Histidin, Tyrosin |
| nichtessentiell | = nicht lebenswichtig | 8 | Alanin, Glutamin, Glycin, Serin, … |
Die Aminosäuren werden nach ihrem Vorkommen in verschiedene Arten unterteilt:
| D | = künstliche Aminosäuren | D-Alanin, D-Glutamin, D-Leucine, … |
| L | = natürliche Aminosäuren | L-Alanin, L-Carnitin,L-Glutamin, … |
| DL | = künstliche und natürliche Aminosäuren | DL-Phenylalanin, DL-Methionin, … |
Aerob
Aerob ist lateinisch und bedeutet „mit Sauerstoff / Luft“.
Es sind chemische Reaktionen, die nur mit Hilfe von Sauerstoff funktionieren. Dabei wird der Sauerstoff größtenteils für oxidative Stoffumsetzung im Energiestoffwechsel benötigt.
Aerobe Vorgänge finden z.Bsp. bei Ausdauerfasern in den Mitochondrien statt, wo mit Hilfe von Sauerstoff die Energie für die Muskelfasern erzeugt wird.
Adduktoren
(lat.: adducere = heranführen)
Unter dem Begriff Adduktor, auch Heranführer genannt, werden Muskeln bezeichnet, die für das Heranziehen der Gliedmaßen zum Körper hin zuständig sind.
Diese Muskeln sorgen dafür, dass z.B. ein an den Körper herangezogen wird. Das Gegenteil vonAdduktoren sind Abduktoren.
Adduktion
(lat.: adducere = herbeiführen, heranführen)
In der Medizin versteht man unter dem Begriff Adduktion das Heranführen der Gliedmaßen zum Körper hin. Dazu zählen u.a. das Heranziehen des Armes zum Körper hin oder auch das Zusammenziehen von abgespreizten Fingern (oder Zehen).
Das Gegenteil zur Adduktion ist die Abduktion. Muskeln die für diese Bewegungen zuständig sind werden demzufolge entweder als Adduktoren bzw. als Abduktoren bezeichnet.
Abduktoren
(lat.: abducere = wegbringen, wegführen)
Unter dem Begriff Abduktor, auch Abspreizer genannt, werden Muskeln bezeichnet, die für das Wegführen der Gliedmaßen vom Körper zuständig sind.
Dazu zählen u.a. das Wegstrecken des Armes von der Längsachse des Körpers weg oder auch das Abspreizen der Zehen. Das Gegenteil von Abduktoren sind Adduktoren.
Abduktion
(lat.: abducere = wegführen)
Die Abduktion wird auch als Physiologie bezeichnet. In der Medizin versteht man unter diesem Begriff das Abspreizen der Gliedmaßen vom Körper weg. Dazu zählen u.a. das Heben des Armes oder auch das Bewegen eines Daumens vom Mittelpunkt des Körpers weg.
Das Gegenteil zur Abduktion ist die Adduktion. Muskeln die für diese Bewegungen zuständig sind werden demzufolge entweder als Abduktoren bzw. als Adduktoren bezeichnet.