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Carnitin

Carnitin (L-Carnitin) ist eine natürlich vorkommende Substanz.

Das Carnitin hat die Fähigkeit, Fett in die Muskelzellen zu transportieren, wo es dann als Energie verbrannt wird.

Der Konsum von Carnitin bewirkt einen höheren Gehalt an Androgenrezeptoren in den Muskelzellen. An diese Androgenrezeptoren muss sich Testosteron binden was einen Muskelwachstum hervorruft.

Beinstrecker Muskeln

Der Beinstrecker-Muskel (lat.: Musculus quadriceps femoris = „vierköpfiger Oberschenkelmuskel“ oder auch kurz Quadriceps) ist ein Skelettmuskel.

Dieser besteht aus vier Köpfen und befindet sich auf der Vorderseite des Oberschenkels. Diese vier Köpfe dienen zur Streckung des Kniegelenks.

Die Streckung erfolgt durch die Kontraktion der jeweiligen Muskeln:

  • Musculus rectus femoris
  • Musculus vastus intermedius
  • Musculus vastus lateralis
  • Musculus vastus medialis

Beinstrecker

Als Beinstrecker oder auch Beinstreckermaschine wird ein Trainingsgerät genannt, welches zur Kräftigung der Beinstrecker-Muskeln zuständig ist.

Ausgangsstellung

Das ist die Position, die Sie am Anfang einer Übung einnehmen und mit der die Übung beginnt. Zum Beispiel ist bei Liegestütze die Ausgangsstellung: auf dem Bauch liegen.

Ausdauerfasern

Ausdauerfasern, auch slow-twitch-Fasern (engl.: langsam zuckend) oder Typ-1-Fasern genannt, sind für Ausdauerleistungen zuständig. Ihr Zweck ist möglichst lange zu arbeiten.

In Ausdauerfasern befinden sich viele Mitochondrien. In ihnen wird mit Hilfe von Sauerstoff die Energie für die Muskelarbeit erzeugt. Somit kann die Ausdauerfaser ohne Sauerstoff nicht arbeiten.

Diese Art der Energieerzeugung wird von Sportmedizinern auch aerob (mit Sauerstoff) genannt. Für einen schnellen und direkten Transport des Sauerstoffs zu den Mitochondrien sind die Ausdauerfasern relativ dünn aufgebaut. Die Ausdauerfasern sind außerdem auf Kohlenhydrate und Fette angewiesen. Mit ihnen wird eine lange Belastungsdauer erzielt, da sie nur langsam verarbeitet werden.

Aminosäuren

Aminosäuren sind die Bausteine unseres Körpers, aus denen Eiweiß entsteht. Sie werden demzufolge auch proteinbildende Aminosäuren genannt.

Die Aminosäuren bestehen aus einer Klasse anorganischer Verbindungen, die mindestens eine Carboxylgruppe (-COOH) sowie eine Aminogruppe (-NH2) beinhaltet. Zur Zeit sind 20 proteinbildende Aminosäuren bekannt.

Aminosäuren werden in 3 Gruppen unterteilt:

Bezeichnung Bedeutung Anzahl Beispiel
essentiell = lebenswichtig 8 Leucin, Phenylalanin, Tryptophan, Valin, …
semiessentiell = halb lebenswichtig 4 Arginin, Cystein, Histidin, Tyrosin
nichtessentiell = nicht lebenswichtig 8 Alanin, Glutamin, Glycin, Serin, …

Die Aminosäuren werden nach ihrem Vorkommen in verschiedene Arten unterteilt:

D = künstliche Aminosäuren D-Alanin, D-Glutamin, D-Leucine, …
L = natürliche Aminosäuren L-Alanin, L-Carnitin,L-Glutamin, …
DL = künstliche und natürliche Aminosäuren DL-Phenylalanin, DL-Methionin, …

Aerob

Aerob ist lateinisch und bedeutet „mit Sauerstoff / Luft“.

Es sind chemische Reaktionen, die nur mit Hilfe von Sauerstoff funktionieren. Dabei wird der Sauerstoff größtenteils für oxidative Stoffumsetzung im Energiestoffwechsel benötigt.

Aerobe Vorgänge finden z.Bsp. bei Ausdauerfasern in den Mitochondrien statt, wo mit Hilfe von Sauerstoff die Energie für die Muskelfasern erzeugt wird.

Adduktoren

(lat.: adducere = heranführen)

Unter dem Begriff Adduktor, auch Heranführer genannt, werden Muskeln bezeichnet, die für das Heranziehen der Gliedmaßen zum Körper hin zuständig sind.

Diese Muskeln sorgen dafür, dass z.B. ein an den Körper herangezogen wird. Das Gegenteil vonAdduktoren sind Abduktoren.

Adduktion

(lat.: adducere = herbeiführen, heranführen)

In der Medizin versteht man unter dem Begriff Adduktion das Heranführen der Gliedmaßen zum Körper hin. Dazu zählen u.a. das Heranziehen des Armes zum Körper hin oder auch das Zusammenziehen von abgespreizten Fingern (oder Zehen).

Das Gegenteil zur Adduktion ist die Abduktion. Muskeln die für diese Bewegungen zuständig sind werden demzufolge entweder als Adduktoren bzw. als Abduktoren bezeichnet.