Author Archives: Tim

Schnelligkeitsfasern

Schnelligkeitsfasern, auch fast-twitch-Fasern (engl.: schnell zuckend) oder Typ-2-Fasern genannt, sind für schnelle, explosive Muskelaktionen zuständig. Ihr Zweck ist möglichst schnell und kraftvoll zu arbeiten.

Die Schnelligkeitsfasern können sich 3 bis 5 mal schneller zusammenziehen als die Ausdauerfasern. Der Nachteil dabei ist, dass sie schnell ausgelastet sind und ermüden.

Schnelligkeitsfasern sind nicht auf Sauerstoff angewiesen. Ihre Energieerzeugung ist anaerob(ohne Sauerstoff). Dementsprechend enthalten sie weniger Mitochondrien und diese sind auch noch kleiner. Die Schnelligkeitsfasern bevorzugen Creatinphosphat. Dieses liefert in einer relativ kurzen Zeit viel Energie. Es werden aber auch Kohlenhydrate für die Energieerzeugung genutzt.

Schlafapnoe

Atemaussetzer im Schlaf (Apnoen) rufen Notsituationen im Körper hervor. Folglich wird Adrenalin ausgestoßen, wodurch Puls und Blutdruck über die ganze Nacht hinweg erhöht sind. Der Körper kann so nicht zur Ruhe und in die Tiefschlafphase kommen.

Abhilfe schafft eine ärztliche Untersuchung des Schlafverhaltens (ggf. im Schlaflabor). Ist eine bedrohliche Anzahl an Atemaussetzern nachgewiesen, wird ein Beatmungsgerät empfohlen (keine Sauerstoffgabe), das die normale Raumluft über eine Nasenmaske mit leichtem Überdruck einbläst und so die Atemwege freihält, die bei Schlafapnoe durch zu viel und zu lockeres Gewebe verschlossen werden. Aus diesem Grund wird auch empfohlen, das Körpergewicht deutlich zu reduzieren. Die Effekte sind unglaublich.

aufsteigende oder abnehmende Sätze

Ein Satz besteht aus der vorgegebenen Anzahl der Wiederholungen. Für einen optimalen Trainingseffekt werden mehrere Sätze absolviert.

Aufsteigende Sätze oder abnehmende Sätze?

Welches Verfahren bringt denn nun mehr? Laut einer Studie der Johns Hopkins School of Medicine, welche beide Trainingstechniken analysierte, wurde herausgefunden, dass die Kraftfortschritte beim aufsteigenden Training am größten sind.

Relativkraft

Die Relativkraft ist die individuelle Maximalkraft im Verhältnis zum Körpergewicht.

Somit wird bei der Relativkraft, im Gegensatz zur Maximalkraft, die Kraft bei einem Athleten pro Einheit Körpergewicht gekennzeichnet.

Zur Verdeutlichung der Relativkraft:

Zwei unterschiedlich schwere Athleten schaffen beim Bankdrücken das gleiche Gewicht (z.B. 100kg) zu stemmen. Somit weisen sie zwar die gleiche Maximalkraft auf, aber derjenige mit dem geringeren Körpergewicht hat eine höhere Relativkraft. Oder auch, wenn zwei gleich schwere Athleten z.B. 176cm beim Hochsprung schaffen, dann haben zwar beide die identische Schnellkraft, aber der Leichtere von den beiden hat eine höhere relative Schnellkraft.

Qi Gong

Qi Gong ist eine alte Kulturtechnik aus China, eine fernöstliche Form der Gymnastik, die dort als eine Behandlungsmethode in der Medizin verwendet wird.

Im Vergleich zu uns bekannten Gymnastik hat Qi Gong einen meditativen Aspekt. Dabei sollen Meridiane (bestimmte Körperregionen in denen die Lebensenergie Qi fließt und auf denen auch die Akupunkturpunkte liegen), die blockiert sind durch das Lenken der Vorstellungskraft wieder in Fluss kommen. Was soviel heißt wie das meditative Konzentrieren auf bestimmte erkrankte Körperregionen und das Lenken des Qi-Flusses. Das Qi Gong wird von den Chinesen meist täglich in ihren Parks als Morgengymnastik oder Abendsport nach der Arbeit geübt.

In Europa ist diese Behandlungsmethode als Qi-Gong-Massage bekannt und wird in einigen Schulen praktiziert.

Das Qi Gong kann in vier Kategorien eingeteilt werden:

  1. religiöse und spirituelle Übungen im Buddhismus und Taoismus
  2. Techniken zur Lebensführung im Konfuzianismus
  3. heilende Übungen im Bereich der Medizin
  4. stärkende Übungen in der Kampfkunst Wushu

Das Praktizieren von Qi Gong wirkt sich zugleich positiv auf das Herz-Kreislauf System aus, wie auch auf die Körperhaltung und den Bewegungsapparat.

Der Stress wird abgebaut, das Risiko von Erkrankungen eingeschränkt und die Lebenserwartung gesteigert.

Pronation

(lat.: pronare = bücken, verbeugen)

Der Begriff Pronation bezeichnet die Einwärtsdrehung (auch Einwärtskantung genannt) der Gliedmaßen und ist die Gegenbewegung zur Supination.

  • Bei der Pronation der Hand, erfolgt eine Drehung des Unterarms, durch welche die Daumenseite zum Körper hin orientiert und der Handrücken nach vorne gedreht wird.
  • Bei der Pronation des Fußes findet ein Abknicken des Fußgelenks nach innen statt.

Plantarflexion

(lat.: flectere = biegen, beugen)

Eine Plantarflexion, auch kurz als Flexion bezeichnet, ist das Absenken des Fußes zum Boden hin, also die Beugung des Fußes nach unten. Der Bewegungsumfang für die Flexion liegt bei ungefähr 30° bis 40°, in einigen medizinischen Büchern werden manchmal auch 50° angegeben.

Der wichtigste Muskel, der an dieser Bewegung beteiligt ist, ist der Zwillingsmuskel.

Als die gegenläufige Bewegung zur Plantarflexion gilt die Dorsalextension.

Pause

Nach jedem Satz kommt eine Pause. Diese sollte bei den meisten Übungen nicht länger als 1 min dauern.

Opiate

Opiate sind bestimmte Alkaloide. Diese natürlichen Substanzen werden aus dem Pflanzensaft der Kapseln des Schlafmohnes (lat.: papaver somniferum) gewonnen.

Die zentrale Wirkung von Opiaten ist die Schmerzstillung, wodurch man sie in der Medizin als Schmerzmittel verwendet werden. Dabei wirkt das Opiat entweder direkt im Gehirn oder im Rückenmark. Opiate führen zur Dämpfung des Atemzentrums im Gehirn, was bei einer Überdosis zum Tod führen kann. Außerdem bewirken sie eine Dämpfung des Hustenzentrums und des Brechzentrums.

Neben den benannten akuten Wirkungen gibt es auch noch Wirkungen, die im übrigen Körper entstehen. Opiate können Verkrampfungen von Muskeln hervorrufen, Koliken der Gallen-und Harnwege sowie Blutdruckregelungsstörungen hervorrufen und die Schweiß-und Tränendrüsensekretion einschränken.

Einige Opiate haben wegen ihrer Wirkung ein extrem hohes Suchtpotenzial, da sie beim Einnehmen eine euphorisierende Wirkung haben, ein überwältigendes Wohlgefühl hervorrufen und ein Gefühl, über alltäglichen Problemen zu stehen, entsteht.

In Deutschland wurde am 10. Dezember 1929 das Opiumgesetz inkraftgesetzt, das den Umgang mit Betäubungsmittel regeln sollte. Im Jahr 1972 wurde dieses Gesetz dann durch das Betäubungsmittelgesetz ausgetauscht. Das Betäubungsmittelgesetz beinhaltet u.a. eine Auflistung von nicht verkehrsfähigen Betäubungsmitteln (diese sind verboten), von verkehrsfähigen, aber nicht verschreibungsfähigen Betäubungsmitteln und von verkehrsfähigen und verschreibungspflichtigen Betäubungsmitteln.

Zu den Opiaten gehören:

  • Morphium/ Morphin
  • Heroin (Diacetyl-Morphin)
  • Opium
  • Codein
  • Hydrocodon
  • Hydromorphon
  • Methadon
  • Levorphanol
  • Oxycodon