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Welche Ausrüstung benötigt der Anfänger beim Klettern?

Das Klettern als neue Trendsportart zieht noch immer eine steigende Zahl an Interessierten an. Das Erlebnis in der Höhe, das Spiel mit den unterschiedlichen Möglichkeiten, einen Weg in der Vertikalen zu meistern sowie die Freude an der kreativen Bewegung mit Händen und Füßen faszinieren auf eine ganz eigene Weise. Klettern ist eine Herausforderung, die Ähnlichkeit zu Sportarten wie Tanzen und Turnen aufweist. Nicht die pure Kraft bringt den Kletterer nach oben, entscheidend ist, wie er Beweglichkeit, Balancegefühl und Kreativität einsetzt, um Griffe, Tritte und Wandbeschaffenheit für sein Fortkommen auszunutzt. Für Frauen sind das gute Nachrichten – lautet doch die allgemeine Annahme, dass man hauptsächlich viel Kraft in den Armen benötigt, um sich an den Griffen emporzuziehen. Dabei ist geschickte Bewegungsfähigkeit in den meisten Klettersituationen mindestens genauso hilfreich. Und Frauen besitzen im Allgemeinen ein besseres Bewegungsgefühl als Männer; Kraft kann immer noch aufgebaut werden.

 

Wenige Basics

Bei den ersten Bewegungen an der künstlichen Kletterwand oder am Felsen merken die meisten sehr schnell, ob ihnen dieser Sport liegt. Wer weitermachen möchte, wird bald eine eigene Ausrüstung wollen. Der Markt für Kletterequipment ist groß, und es gibt sehr viele nützliche Artikel. Allerdings genügt für den Anfänger und die Anfängerin, die einen erfahrenen Lehrer an der Hand haben, eine Basisausstattung, denn größere Touren auf eigene Faust werden erst später für sie in Frage kommen. Zur Basisausstattung gehören:

  • Kletterschuhe: Zum Ausprobieren genügen Leihschuhe. Wer dabei bleibt, wird sich bald über ein eigenes Einsteigermodell freuen, denn der Wechsel zwischen den Modellen erfordert jedes Mal Umgewöhnung. Die Schuhe sollten bequem sein, aber dennoch eng am Fuß sitzen, um die Trittstabilität zu gewährleisten.
  • Klettergurt: Der Klettergurt muss ebenso individuell passen, daher ist Probetragen auch hier unerlässlich. Breite und gepolsterte Bein- und Hüftschlaufen sind bequemer als schmale, da sich die Last besser verteilt. Der Gewichtsunterschied ist zu vernachlässigen.
  • Chalkbag: Das Chalk, um die feuchten Hände zu trocknen, sollte in einem leicht zu öffnenden Chalkbag getragen werden. An Gurt oder Hüftband befestigt, ist es mit beiden Händen gleich gut erreichbar. Wichtig ist die große Öffnung für den leichten Zugriff.

Schließlich sollte man sich auch bald mit einem Sicherungsgerät wie HMS-Karabiner oder Tube vertraut machen. Zusätzliche Ausrüstung wie Seil, Expressschlingen und spezifische Karabiner kann man zunächst noch ausleihen.

Spaß beim Laufen durch den richtigen Sportschuh

Laufen ist eine der besten und effektivsten Ausdauersportarten. Hierbei kommt es zu einer guten Fettverbrennung. Die Sportart ist sehr beliebt. Man muss beim Laufen allerdings auf bestimmte Faktoren achten, damit man diesen Sport optimal ausführt. Dreimal wöchentlich für circa 30 Minuten zu Laufen ist erst einmal ein gutes Ziel. Nach übereinstimmender Meinung von Experten ist das Wichtigste am Laufen, überhaupt erst einmal in Bewegung zu kommen. Also erstmal einfach nur laufen. Wenn man in diesen Prozess hineingekommen ist, kann man daran gehen, die einzelnen Elemente des richtigen, optimalen Laufens  immer weiter zu perfektionieren. Das Wichtigste erstmal ist es sich aufzuwärmen, damit es zu keinen Zerrungen oder anderen Muskelverletzungen kommt.

 

Die Körperhaltung, die Körperspannung und die Beweglichkeit

Als Erstes sollte die Körperhaltung verbessert werden. Darauf basieren dann alle anderen Veränderungen oder Optimierungen. Bei der optimalen Körperhaltung hängt ein unsichtbarer (gedachter) Faden am Hinterkopf und streckt so den gesamten Körper. Das Becken wird dabei leicht nach vorne gekippt. Wenn es nach hinten gekippt ist, fällt der Oberkörper nach vorn zusammen. Das hätte eine eindeutig negative Folge auf die Laufleistung. Der Unterarm und der Ellenbogen stehen fast im rechten Winkel zueinander. Die Arme schwingen in Summe entspannt und locker in Laufrichtung vorwärts und rückwärts.

 

Die richtige Atmung

Bei noch geringem Lauftempo ist die Nasenatmung am Besten geeignet. so wird die eingeatmete Luft angefeuchtet, erwärmt und auch noch gefiltert. die Mundatmung, die oft bei hohem Tempo angewendet wird, kann schnell einen trockenen Mundinnenraum verursachen. Man sollte kräftig ausatmen, so verhindert man eine Pressatmung, die Seitenstecken hervorrufen kann. Eine Faustregel ist es, so zu laufen, dass man sich dabei noch gut unterhalten könnte. Beim Atmen sollte man vor allem zu Beginn nicht verkrampfen.

 

Jeder Teil des Körpers läuft mit und ist wichtig

Die Hände und Finger bleiben locker. Werden die Hände zur Faust geballt, führt das zu Verspannungen und schadet dem lockeren Laufstil. Die Daumen liegen leicht auf dem Zeigefinger auf. Der Blick ist wie ein Suchscheinwerfer auf den Boden in etwa 10 Meter Entfernung gerichtet. Die Schultern bleiben locker und in natürlicher Haltung. Alles andere bringt Verkrampfungen und Verspannungen. Bei der Schrittlänge sollte man auf kurze Schritte achten. Wenn die Schritte zu lang sind, dann „rammt“ sich der Fuß mitsamt dem Schuh regelrecht in die Erde. Das führt irgendwann zu ernsten Problemen an den Füßen und Beinen. Der Lauffuß soll jeweils kurz vor dem Körperschwerpunkt aufgesetzt werden.

 

Die Wahl des richtigen Laufschuhs

Nicht das Aussehen, sondern die Passform und die Laufeigenschaften sollten bei der Sportschuhwahl ausschlaggebend sein. Der Schuh muss nicht teuer sein, aber auch nicht zu billig sein. Er sollte leicht und atmungsaktiv sein. Nach 1000 gelaufenen Kilometern sollte man an einen Schuhwechsel denken, da der Tragekomfort und die Trittsicherheit leiden. Laufschuhe kauft man am besten abends oder nach einem Lauftraining. In beiden Fällen sind die Füße dann bereits ausgedehnt. Nur so kann man abschätzen, ob der Schuh wirklich passt, und nicht nach der ersten Anstrengung durchs Anschwellen doch zu klein ist. In Vorbereitung auf das Beratungsgespräch sollten Sie einige Informationen über sich und Ihre Laufgewohnheiten sammeln. Dazu gehören Körpergewicht- und Größe, das wöchentliche Laufpensum, der bevorzugte Untergrund und Angaben zu den Füßen wie Form und eventueller Fehlstellungen. Läuft man zum Beispiel viel auf Asphaltwegen und Straßen, dann ist eine hohe Dämpfung enorm wichtig.

 

Jeder Mensch hat einen anderen Laufstil

Den erfahrenen Berater erkennen Sie daran, dass er Ihnen gleich zu Beginn des Gesprächs genau diese Fragen stellt. Bringen Sie gebrauchte Schuhe mit zur Beratung. Anhand der Abnutzung und der Gebrauchsspuren kann der Berater ablesen, worauf es bei Ihnen wirklich ankommt. Außerdem sollten Sie unbedingt eine Laufbandanalyse durchführen lassen, Die Laufschuhe sollten großzügig bemessen sein. Die Zehen sollten nach vorne noch Spiel haben. Der Verkaufsberater sammelt ihre Angaben, interpretiert die wichtigen Informationen aus den mitgebrachten Schuhen und beobachtet Sie auf dem Laufband. Daraus ermittelt er, welchen Schuhtyp mit welcher Dämpfung er ihnen empfehlen wird. Mit diesem Schuh sollte der Laufbandtest wiederholt werden. Nur durch eine solche Individualberatung kann es gelingen, die richtigen Schuhe herauszufinden.

Zirkeltraining

Unter dem Zirkeltraining (Circuittraining) oder auch Stationstraining versteht man das Absolvieren von mehreren Stationen oder Geräten nacheinander und in fester Reihenfolge.

Dabei können die Stationen, wie es der Name schon andeutet, kreisförmig angeordnet sein. Diese Form des Trainings ist besonders beim Schulsport beliebt, da sie von relativ vielen Sportlern (oder in diesem Fall Schülern) auf einem relativ kleinem Raum genutzt werden kann. Die Übungen können beim Zirkeltraining beliebig zusammengestellt sein.

Dabei kann darauf geachtet werden, dass entweder alle Muskelgruppen gleichmäßig trainiert werden oder ein Schwerpunkt auf Ausdauer, Beweglichkeit bzw. Kraft gelegt wird.

Das Zirkeltraining soll die Gesundheit stärken, die konditionellen Fähigkeiten von Kraft und Ausdauer verbessern und zu einer schöneren Figur sorgen.

Yoga

Yoga (Sanskrit: योग, yoga steht für anspannen und zusammenbinden) ist eine Jahrtausende alte indische philosophische Lehre. Sie beinhaltet eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen zur Erlangung von Harmonie und zur Erweiterung des Bewusstseins.

Schon die mittleren Upanishaden (Sammlung philosophischer Schriften des Hinduismus), die um das Jahr 400 v. Chr. verfasst wurden, erwähnen den Begriff Yoga. Patanjali war dann derjenige der die überlieferten Yoga-Lehren in seinem Werk, das aus 194 kurzen, auf vier Büchern verteilten Merksprüchen, verfasst hatte.

Yoga bestand Anfangs aus vier großen Yoga-Wegen:

  • Karma-Yoga (Yoga der Tat)
  • Jnana-Yoga (Weg des Wissens)
  • Bhakti-Yoga (selbstlose Liebe)
  • Raja-Yoga (königliche Yoga)

Später kam noch der Hatha-Yoga hinzu, der fünfte große Weg.

Der vierte Weg, Raja-Yoga, beinhaltet die acht Stufen zur Erleuchtung:

  1. Yama (Enthaltung, Selbstkontrolle)
  2. Niyama (Verhaltensregeln, Einschränkung)
  3. Asana (körperliche Übungen, Körperhaltungen)
  4. Pranayama (Atemübungen)
  5. Pratyahara (Disziplinierung der Sinne)
  6. Dharana/Kriyas (Konzentration)
  7. Dhyana (= Meditation)
  8. Samadhi/Askese (Eins-Sein)

Xanthin

Xanthin ist ein dem Koffein verwandtes Alkaloid. Es ist ein Zwischenprodukt des Purinabbaus und ist in solchen Produkten wie Wein, Kartoffeln, Kaffeebohnen und Teeblättern, aber auch im menschlichen Körper enthalten.

Xanthin kommt im Blut, Muskeln und Leber vor und wird durch den Urin ausgeschieden. Dieses aromatische Alkaloid hat eine anregende Wirkung und wird deshalb als eine milde Stimulantia eingesetzt. Das Xanthin ist eine Substanz, die die Nervenaktivität erhöht, beschleunigt oder verbessert.

Wiederholungen

Wiederholungen geben an wie oft eine Übung ausgeführt werden soll.

Wenn Sie bei einer Übung zum Beispiel Liegestütze, sich 20 mal vom Boden wegdrücken und wieder senken, so sind das 20 Wiederholung.

Waschbrettbauch

Als Waschbrettbauch wird ein flacher, durchtrainierter Bauch bezeichnet. Dabei ist die Kontur der geraden Bauchmuskeln (unterteilt in obere Bauchmuskeln und untere Bauchmuskeln) zu sehen.

Um einen Waschbrettbauch zu erlangen ist Disziplin und Ausdauer notwendig. Ein regelmäßiges Training und gesunde Ernährung sorgen für einen geringen Fettanteil und attraktive Bauchmuskeln.

Vibrationstraining

Vibrationstraining, auch als Whole Body Vibration(WBV) bezeichnet, wurde speziell für Kosmonauten entwickelt.

Es dient als Behandlung und soll dem Muskel-und Knochenschwund in der Schwerelosigkeit beim längeren Aufenthalt entgegenwirken.

Die Vibration sorgt für eine Kontraktion der ausgewählten Muskelpartie, was zur Leistungssteigerung der Muskulatur, zur Verbesserung von Koordination und einem besseren Gleichgewicht führt. Man findet dieses Vibrationstraining mittlerweile auch in der Medizin, im Leistungssport, Fitness, Rehabilitation und Beauty wieder.

Untergriff

Der Untergriff oder auch Kammgriff ist eine Griffart, bei der die Unterarme supiniert sind, die Handinnenflächen zum Gesicht und die Daumen nach außen verweisen.

Der Untergriff wird beim Training mit Hanteln häufig genutzt, damit der Bizeps gezielt trainiert wird. Das Gegenteil vom Untergriff ist der Obergriff.