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Triathlon

Triathlon ist eine Ausdauersportart, zusammengesetzt aus drei Disziplinen: Schwimmen, Radrennen und Laufen.

Entstanden ist diese Sportart in den 1920er Jahren in Frankreich, wo sie jedes Jahr stattfand und den Namen „Les Trois Sports“ trug. Triathlon ist ein extremer Ausdauerdreikampf, der den Triathleten viel Willenskraft, Disziplinen und Ausdauer abverlangt.

Als der berühmteste Triathlon gilt der Ironman in Hawaii, der aus dem Waikiki Rough Water Swim über 2,4 Meilen (3,86 km), dem Radrennen Ride around the island über 180 km und dem Honolulu-Marathon bersteht.

Seit dem Jahr 2000 ist der Triathlon auch bei den Olympischen Spiele vertreten. Dabei wird eine Kurzdistanz über 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen absolviert. Die bekanntesten Ironman Sieger sind: Mark Allen und Dave Scott.

Supination

Der Begriff Supination (Unterpronation) bezeichnet die Auswärtsdrehung (auch Auswärtskantung genannt) der Gliedmaßen und ist die Gegenbewegung zur Pronation.

  • Bei der Supination der Hand, erfolgt eine Drehung des Unterarms, durch welche der Daumen vom Körper weg orientiert und die Handinnenflächen nach vorne gedreht sind.
  • Bei der Supination des Fußes findet ein Abknicken des Fußgelenks nach außen statt (der innere Fußrand wird gehoben und der untere gesenkt).

Schnelligkeitsfasern

Schnelligkeitsfasern, auch fast-twitch-Fasern (engl.: schnell zuckend) oder Typ-2-Fasern genannt, sind für schnelle, explosive Muskelaktionen zuständig. Ihr Zweck ist möglichst schnell und kraftvoll zu arbeiten.

Die Schnelligkeitsfasern können sich 3 bis 5 mal schneller zusammenziehen als die Ausdauerfasern. Der Nachteil dabei ist, dass sie schnell ausgelastet sind und ermüden.

Schnelligkeitsfasern sind nicht auf Sauerstoff angewiesen. Ihre Energieerzeugung ist anaerob(ohne Sauerstoff). Dementsprechend enthalten sie weniger Mitochondrien und diese sind auch noch kleiner. Die Schnelligkeitsfasern bevorzugen Creatinphosphat. Dieses liefert in einer relativ kurzen Zeit viel Energie. Es werden aber auch Kohlenhydrate für die Energieerzeugung genutzt.

Schlafapnoe

Atemaussetzer im Schlaf (Apnoen) rufen Notsituationen im Körper hervor. Folglich wird Adrenalin ausgestoßen, wodurch Puls und Blutdruck über die ganze Nacht hinweg erhöht sind. Der Körper kann so nicht zur Ruhe und in die Tiefschlafphase kommen.

Abhilfe schafft eine ärztliche Untersuchung des Schlafverhaltens (ggf. im Schlaflabor). Ist eine bedrohliche Anzahl an Atemaussetzern nachgewiesen, wird ein Beatmungsgerät empfohlen (keine Sauerstoffgabe), das die normale Raumluft über eine Nasenmaske mit leichtem Überdruck einbläst und so die Atemwege freihält, die bei Schlafapnoe durch zu viel und zu lockeres Gewebe verschlossen werden. Aus diesem Grund wird auch empfohlen, das Körpergewicht deutlich zu reduzieren. Die Effekte sind unglaublich.

aufsteigende oder abnehmende Sätze

Ein Satz besteht aus der vorgegebenen Anzahl der Wiederholungen. Für einen optimalen Trainingseffekt werden mehrere Sätze absolviert.

Aufsteigende Sätze oder abnehmende Sätze?

Welches Verfahren bringt denn nun mehr? Laut einer Studie der Johns Hopkins School of Medicine, welche beide Trainingstechniken analysierte, wurde herausgefunden, dass die Kraftfortschritte beim aufsteigenden Training am größten sind.

Relativkraft

Die Relativkraft ist die individuelle Maximalkraft im Verhältnis zum Körpergewicht.

Somit wird bei der Relativkraft, im Gegensatz zur Maximalkraft, die Kraft bei einem Athleten pro Einheit Körpergewicht gekennzeichnet.

Zur Verdeutlichung der Relativkraft:

Zwei unterschiedlich schwere Athleten schaffen beim Bankdrücken das gleiche Gewicht (z.B. 100kg) zu stemmen. Somit weisen sie zwar die gleiche Maximalkraft auf, aber derjenige mit dem geringeren Körpergewicht hat eine höhere Relativkraft. Oder auch, wenn zwei gleich schwere Athleten z.B. 176cm beim Hochsprung schaffen, dann haben zwar beide die identische Schnellkraft, aber der Leichtere von den beiden hat eine höhere relative Schnellkraft.

Qi Gong

Qi Gong ist eine alte Kulturtechnik aus China, eine fernöstliche Form der Gymnastik, die dort als eine Behandlungsmethode in der Medizin verwendet wird.

Im Vergleich zu uns bekannten Gymnastik hat Qi Gong einen meditativen Aspekt. Dabei sollen Meridiane (bestimmte Körperregionen in denen die Lebensenergie Qi fließt und auf denen auch die Akupunkturpunkte liegen), die blockiert sind durch das Lenken der Vorstellungskraft wieder in Fluss kommen. Was soviel heißt wie das meditative Konzentrieren auf bestimmte erkrankte Körperregionen und das Lenken des Qi-Flusses. Das Qi Gong wird von den Chinesen meist täglich in ihren Parks als Morgengymnastik oder Abendsport nach der Arbeit geübt.

In Europa ist diese Behandlungsmethode als Qi-Gong-Massage bekannt und wird in einigen Schulen praktiziert.

Das Qi Gong kann in vier Kategorien eingeteilt werden:

  1. religiöse und spirituelle Übungen im Buddhismus und Taoismus
  2. Techniken zur Lebensführung im Konfuzianismus
  3. heilende Übungen im Bereich der Medizin
  4. stärkende Übungen in der Kampfkunst Wushu

Das Praktizieren von Qi Gong wirkt sich zugleich positiv auf das Herz-Kreislauf System aus, wie auch auf die Körperhaltung und den Bewegungsapparat.

Der Stress wird abgebaut, das Risiko von Erkrankungen eingeschränkt und die Lebenserwartung gesteigert.

Pronation

(lat.: pronare = bücken, verbeugen)

Der Begriff Pronation bezeichnet die Einwärtsdrehung (auch Einwärtskantung genannt) der Gliedmaßen und ist die Gegenbewegung zur Supination.

  • Bei der Pronation der Hand, erfolgt eine Drehung des Unterarms, durch welche die Daumenseite zum Körper hin orientiert und der Handrücken nach vorne gedreht wird.
  • Bei der Pronation des Fußes findet ein Abknicken des Fußgelenks nach innen statt.

Plantarflexion

(lat.: flectere = biegen, beugen)

Eine Plantarflexion, auch kurz als Flexion bezeichnet, ist das Absenken des Fußes zum Boden hin, also die Beugung des Fußes nach unten. Der Bewegungsumfang für die Flexion liegt bei ungefähr 30° bis 40°, in einigen medizinischen Büchern werden manchmal auch 50° angegeben.

Der wichtigste Muskel, der an dieser Bewegung beteiligt ist, ist der Zwillingsmuskel.

Als die gegenläufige Bewegung zur Plantarflexion gilt die Dorsalextension.