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Tai Chi – Mehr als nur eine Kampfkunst

Es zählt zu den weit verbreitetsten Kampfsportarten der Welt, seine Techniken sind gegen jeglichen Nahkampf, ob bewaffnet oder unbewaffnet, ausgerichtet – das Tai Chi, entwickelt aus dem Kaiserreich China und praktiziert von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt.
Doch nicht umsonst gilt diese Kampfkunst als chinesischer Volkssport, denn besucht man zu den frühen Morgenstunden einen der zahlreichen Parks in den Großstädten Chinas, so entdeckt man unzählige Anhänger des Tai Chi, die ihre Übungen und Bewegungen in völliger Ruhe und Entspannung ausführen.

Für Mediziner und Biologen stellt das „Taijiquan“, wie es auch genannt wird, dagegen mehr als nur eine Kampfkunst dar.

Es konnte schon vor einigen Jahren festgestellt werden, dass die Bewegungen und Übungen eine gesundheitsförderliche Wirkung auf den menschlichen Körper haben.

Hinzu kommt die psychische Entlastung und Regeneration durch das regelmäßige Meditieren, das ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Tai Chi ist. Angesichts dieser positiven Nebenwirkungen vergisst man leicht, dass sich hinter dieser Kunst eigentlich eine tödliche Kampfsportart verbirgt, meist in Einzelformen gegen imaginäre Gegner ausgeführt, sodass der Trivialname „chinesisches Schattenboxen“, primär betrachtet, zutreffend ist. Doch auch Partnerübungen sind im Tai Chi vertreten, die als Vorstufe zum eigentlichen freien Kampf zu verstehen sind, beispielsweise durch Hebeltechniken. Der bewaffnete Nahkampf wird ebenfalls praktiziert, meist jedoch mit rein traditionellen Waffen, wie unter anderem der Langstock, das Schwert oder der Speer. Richtig eingesetzt kann jedoch sogar ein chinesischer Fächer zur tödlichen Waffe werden.

Wer glaubt, dass Tai Chi entsprechend nur den Nahkampf fokussiert, der irrt jedoch gewaltig. Mittlerweile sind sogar vielmehr das Meditieren sowie die physischen Faktoren, wie Körperspannung oder Atmung, eigentliches Zentrum der Kampfkunst.

Karate- Kampfkunst aus Okinawa

Karate ist eine Sportart, welche ursprünglich aus Okinawa (südlichste Präfektur in Japan) stammt; über Japan wurde sie nach dem Zweiten Weltkrieg in die ganze Welt verbreitet.

Charakteristisch für Karate sind die Schlag-, Tritt-, Stoß- und Blocktechniken, dazu kommen noch Fußfegetechniken. Beherrscht man diese Grundtechniken, so werden auch einige Würfe und Hebel gelehrt. Fortgeschrittene können darüber hinaus auch Nervenpunkttechniken oder Würgegriffe anwenden. Mit Karate wird oftmals das Abhärten der Gliedmaßen assoziiert, um Bretter oder Ziegel zerschlagen zu können. Dies ist heute allerdings eher weniger populär; mehr Bedeutung wird dagegen auf die körperliche Kondition gelegt.

In der heutigen Zeit steht beim Karate-Training immer der Wettkampf im Vordergrund, also weniger das Vermitteln von guten Techniken zur Selbstverteidigung. Dies hängt auch damit zusammen, dass man beim Anwenden von Karate-Techniken um sich in einer bedrohlichen Situation zu verteidigen, Ellenbogenschläge oder Derartiges anwenden würde.

Diese gelten im Wettkampf allerdings als schwer kontrollierbar, stattdessen werden Techniken verwendet, welche leichter zu kontrollieren sind. Dass diese leichten Techniken eingesetzt werden, ist durchaus verständlich. Schließlich muss man jede Technik abstoppen, bevor man damit auf den Gegner trifft – damit Verletzungen vermieden werden.

Der erste Karateverein wurde in Deutschland im Jahr 1957 in Bad Homburg gegründet. Hier trainierte im Übrigen auch Elvis Presley während seiner Armeezeit in Deutschland. In den 1970er-, 1980er- und 1990er-Jahren verbreitete sich Karate sehr stark in Deutschland. Maßgeblich beigetragen zu dieser Verbreitung hatte Hideo Ochi, einer der weltweit renommiertesten Karatelehrer. Ochi kam 1970 nach Deutschland und übernahm den Posten des Bundestrainers beim Deutschen Karate Bund.

Judo

Die japanische Kampfsportart Judo basiert darauf, dass man die maximale Wirkung beim Kampf durch einen möglichst geringen Aufwand erhält. Als Begründer des Judos gilt Jigoro Kano, welcher die verschiedenen vorherigen Formen zu Beginn des 20. Jahrhunderts anpasste, damit die Kampfsportart wettkampffähig wurde. Zuvor waren in dieser Sportart auch viele Tritt- oder Waffentechniken enthalten, nach der „Reform“ durch Kano zielen die noch enthaltenen Techniken vor allem auf Würfe sowie Boden- und Falltechniken ab. Populär wurde Judo, als Schüler von Kano einen wichtigen Kampf für sich entscheiden konnten. Daraufhin verbreitete sich die Sportart rasant in Japan und auch die Polizei und die Armee beherrschten diese bald.

Im Westen wurde diese Kampfkunst bekannt, als japanische Gäste dem deutschen Kaiser ihre Künste vorführten, welcher davon begeistert war. 1926 wurde die erste Deutsche Judo-Meisterschaft ausgetragen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war diese Sportart allerdings einige Zeit durch die Alliierten verboten, 1951 konnten dann jedoch wieder Deutsche Meisterschaften ausgetragen werden. Es dauerte noch knapp 20 weitere Jahre, bis die erste Meisterschaft der Frauen stattfand.

Die Popularität von Judo nahm immer weiter zu – bei den Olympischen Spielen 1964 (in Tokio) wurde diese Kampfkunst zum ersten Mal olympische Disziplin. Die ersten Weltmeisterschaften fanden dagegen bereits im Jahr 1956 – ebenfalls in Tokio – statt. Bei den dritten Weltmeisterschaften fünf Jahre später gab es eine Neuerung: Es wurden Gewichtsklassen eingeführt. Wie bei anderen asiatischen Kampfsportarten auch wird der Fortschrittsgrad eines Sportlers mit den Farben der Gürtel kenntlich gemacht; hierbei wird unterschieden zwischen „Schülergürtel“ (von Weiß bis Braun) und „Meistergürtel“ (Schwarz, Rot-Weiß und Rot).

Asiatische Kampfsportarten

Lange Tradition der waffenlosen Selbstverteidigung

asiatische Kampfsportarten EigenschaftenAsiatische Kampfsportarten sind sehr vielfältig, man zählt in diese Kategorie mehrere verschiedene Sportarten. Sämtliche dieser Kampfkünste haben eine lange Tradition, die allerdings alle etwas gemeinsam haben: Es geht hier in der Regel darum, sich ohne den Gebrauch von Waffen selbst verteidigen zu können.

Asiatische Kampfsportarten vermitteln auf eine besondere Art und Weise den Fortschrittsgrad eines Sportlers in der jeweiligen Sportart:

Über einen farbigen Gürtel. Dabei lässt die Farbe dieses Gürtels darauf schließen, wie gut dieser Sportler die entsprechende Kampfkunst beherrscht. Helle Farben erhalten Anfänger, je besser man die Technik der Sportart beherrscht, umso dunkler wird die Farbe – der Meister trägt folglich einen schwarzen Gürtel. Meistens folgen vor dem schwarzen Gürtel die Farben Weiß, Gelb, Orange, Grün, Blau und Braun.

Asiatische Kampfsportarten – hierzu zählt man unter anderem „Jiu-Jitsu“. Es handelt sich dabei um einen der ältesten Kampfsportarten aus Japan, seit ungefähr 100 Jahren wird diese Kunst auch in Europa unterrichtet. Jiu-Jitsu ist eine sehr gute Selbstverteidigungskunst, welche auch bei der Ausbildung der Polizei vermittelt wird.

Vom Namen her ähnlich ist „Ju-Jutsu“. Diese Kampfkunst ist allerdings deutlich moderner, denn sie basiert auf den Grundformen von Judo, Aikido, Karate und Jiu-Jitsu. Ziel von Ju-Jutsu ist es, alle möglichen Arten von Angriffen abwehren zu können – mit nur wenigen Techniken.

Ebenfalls eine Kampfkunst, bei der die Selbstverteidigung höher gewichtet wird als die Körperkraft, ist das bereits angesprochene Aikido. Die japanische Kampfsportart basiert auf Wurf- oder Hebeltechniken. Aus China kommt die asiatische Kampfsportart Kung-Fu. Hier kommen besonders hohe Sprünge zum Einsatz; die Schläge und Tritte, welche zur Verteidigung verwendet werden, ähneln sehr der Kampfsportart Karate.

Pilates Training

Sportart Pilates EigenschaftenMit systematischem Pilates Training zur Traumfigur. Durch den immer stärker werdenden Körperkult in vielen Industrienationen gibt es inzwischen die verschiedensten Arten um ein erfolgreiches Training durchzuführen. Hauptziel dabei ist oft das Aufbauen von Muskeln und das Verbrennen von Kalorien. Pilates Training kann dabei eine Möglichkeit sein, seiner Traumfigur näher zu kommen.

Das Pilates Training, wie wir es heute kennen, ist dabei auf den in Mönchengladbach geborenen Joseph Hubert Pilates zurückzuführen. Dieser war sportlich sehr aktiv und ging vielen körperlich sehr anstrengenden Tätigkeiten nach. Er war unter anderem Taucher, Turner, Bodybuilder und Zirkusartist. Seine neue Methode des systematischen Körpertrainings nannte Pilatus zuerst Contrology, da beim Pilates Training die Muskeln mithilfe des Geistes gesteuert werden sollen.

Beim Pilates Training soll im Gegensatz zu vielen anderen Bewegungslehren der ganze Körper trainiert werden. Hierbei werden besonders die kleineren und schwächeren Muskelgruppen angesprochen. Durch dieses Training soll eine gesunde Körperhaltung erzielt werden.

Damit dieses Ziel aber auch erreicht wird und das Training nicht schadet, sollte eine fachliche Einführung in die verschiedenen Übungen stattfinden. Dadurch können die Risiken von Bewegungs- beziehungsweise Haltungsfehlern vermindert werden. Das allgemeine Risiko, sich beim Pilates zu verletzen, ist dabei jedoch eher gering.

Pilates hat eine Vielzahl von verschiedensten Übungen, die mit oder ohne Geräte durchgeführt werden können. Das Training an sich beinhaltet dabei mehrere Aspekte, die sich teilweise auch mit anderen Bewegungslehren überschneiden; denn Pilates enthält nicht nur Kraftübungen, sondern auch Stretching und bewusstes Atmen, das Verspannungen entgegenwirken und die Kontrolle über den Körper erhöhen soll.

Die wichtigsten Prinzipien beim Pilates Training sind Kontrolle, Konzentration, Atmung und Zentrierung, also die Stärkung der Körpermitte.

Yoga Fitness

Yoga EigenschaftenÜber drei Millionen Bürger der Bundesrepublik besuchen regelmäßig diverse Yoga-Kurse oder praktizieren Yoga daheim. Dabei ist die Anzahl der Yoga-Kurse in den letzten Jahren explosionsartig angestiegen. In jeder Stadt oder in fast schon jedem Dorf gibt es mindestens einen Yoga-Kurs oder einen Lehrer, der Yoga für einen bestimmten monatlichen Betrag lehrt.

Yoga Definition

Durch immer neue Lehrer und die stark anwachsende Zahl von Yoga-Experten entstehen immer wieder neue Übungen oder Variationen von bereits existierenden Übungen. Yoga Fitness macht sich dabei vor allem die Übungen, die einen kontinuierlichen Bewegungsfluss beinhalten, zum Nutzen. Diese neue Art des Yogas dient nicht nur als Entspannung nach einem stressigen Tag, sondern soll auch den Körper trainieren. Yoga Fitness regt dabei durch typische Yoga-Bewegungen, die besonders Körper orientiert sind, die Muskulatur des Körpers an. Mit speziellen Übungen können dann spezielle Muskeln des Körpers trainiert werden.

Was wird durch Yoga-Fitness trainiert?

Allgemein werden mit Yoga Fitness die Kondition, der Muskelaufbau und die Beweglichkeit gefördert. Der wohl größte Unterschied zum „klassischen“ Yoga dürfte dabei wohl sein, dass der Fokus auf der Bewegung und nicht auf der Gesundheit oder der Meditation liegt.

Insbesondere zeichnet sich Yoga-Fitness durch den schnellen Wechsel der Figuren aus und wird damit zu einem effektiven Training für die Muskulatur.

Vorurteile, dass diese Methode nicht genauso effektiv wie andere Fitness-Übungen sind, sind grundlos, denn Yoga Fitness kann bei richtiger Ausführung genauso anstrengend sein, wie andere Fitness-Programme oder Kurse.

Wichtig beim Ausführen der Übungen ist die richtige Atmung, die den Wechsel zwischen den Übungen maßgeblich regelt. Da das korrekte Ausführen der Übungen Voraussetzung für ein erfolgreiches Training ist, sollte Yoga Fitness unter professioneller Aufsicht erlernt oder praktiziert werden.

Aquafitness

Sportart Aquafitness EigenschaftenUnter Aquafitness versteht man das Training der Fitness im Wasser. Dabei wird Aquafitness oft mit Wassergymnastik verwechselt. Aquafitness ist im Unterschied zu Wassergymnastik oft kein therapeutisches Training und orientiert sich meist am Ziel, die Muskeln zu stärken und nicht zu dehnen. Hierbei handelt es sich vielmehr um die Stärkung der Muskeln und Ausdauer durch das erschwerte Training im Wasser.

Durch die wachsende Akzeptanz und Popularität von Aquafitness gibt es inzwischen immer mehr Kurse. Dazu gehören unter anderem Aquajogging, Aqua-Cycling, ein Art Fahrradfahren im Wasser, und Aqua-Boxing.

Durch die ansteigende Anzahl verschiedenster Kurse dürfte für alle Bevölkerungsschichten etwas dabei sein. Ein großer Vorteil von Aquafitness ist, dass es sowohl in flachem als auch in tiefem Wasser durchgeführt werden kann. Dabei variieren natürlich die Übungen, die oft für nur eine der beiden Wassertiefen geeignet sind.

Durch das erleichterte Eigengewicht im Wasser werden die Gelenke entlastet und die Balance erschwert, sodass diese während des Trainings indirekt mit trainiert wird.

Dadurch, dass das Wasser andere physikalische Eigenschaften hat, kann man von verschiedenen Effekten profitieren, die an Land kaum oder keine Wirkung hätten.

Der Wasserwiderstand ist relativ hoch und 4 bis 12-mal höher als an Land. Dabei ist er vor allem von der Geschwindigkeit der Bewegungen abhängig. Somit können durch verschieden schnelle Geschwindigkeiten spezielle Trainingsziele im Bereich Kraft und Ausdauer erzielt werden. Doch nicht nur die äußere Muskulatur wird trainiert, auch die inneren Organe profitieren von Aquafitness. Der erhöhte Druck des Wassers und seine gleichzeitig bessere Leitfähigkeit haben einen positiven Effekt auf die inneren Organe, besonders aber auf die Atmungsorgane und das Herz. Im Wasser senkt sich die Herzfrequenz beispielsweise um 5 bis 10 Schläge pro Minute, wodurch der Körper besser entspannen kann.

Die hohe Kunst der Gymnastik

Sportart Gymnastik EigenschaftenDie alten Griechen haben uns sehr viel vermacht, dazu gehört auch die hohe Kunst der Gymnastik.

Allgemein versteht man darunter die Kunst der Leibesübungen. Dies wurde so definiert, weil die Übungen im antiken Griechenland nackt ausgeführt wurden.

Heute ist dies natürlich nicht mehr der Fall und somit hat sich auch die Bedeutung beziehungsweise Definition geändert. Mit diesem Begriff wird vor allem die Pflege und Stärkung des Körpers verstanden.

Das Hauptziel bei der Gymnastik ist das Stärken des gesamten Körpers und nicht einzelner Körperpartien wie bei anderen Bewegungslehren.

Darauf zielen auch die vielen verschiedenen Übungen bei dieser Sportart, denn eine muskuläre Dysbalance, also ein Ungleichgewicht zwischen den Muskeln, soll verhindert werden.

Somit gibt es sehr viele verschiedene Übungen beziehungsweise Bewegungsabläufe bei der Gymnastik, wobei oft mit dem eigenen Körpergewicht trainiert wird und eher seltener mit Geräten.

Natürlich ist dies abhängig von der Art der Gymnastik, die man betreibt, denn inzwischen gibt es die verschiedensten Varianten.

Dazu gehört beispielsweise Aerobic, welches ein dynamisches Fitnesstraining in der Gruppe ist, das durch rhythmische Musik und Bewegungen motivieren soll, oder Pilates, bei dem durch den Geist die Muskeln genau gesteuert werden sollen. Selbstverständlich unterscheiden sich die verschiedenen Arten mal mehr und mal weniger untereinander, wobei aber bei allen die Stärkung des Körpers im Vordergrund steht.

Equipment für Gymnastikübungen:

Die Idee der Gymnastik hat sich bis heute dadurch nachhaltig verändert, denn mit Hilfe von Personal Trainern soll heutzutage das Körpertraining optimal durchgeführt werden.

Dabei versteht man unter Personal Trainer nicht immer eine reale Person, die das Training überwacht und erstellt, sondern es dienen inzwischen auch DVDs oder Videos als Personal Trainer, die dem Anwender helfen sollen, sich daheim aktiv und möglichst effizient zu bewegen.

Klettern Indoor

Klettern unter einem Dach

In einer Kletterhalle wird das Sportklettern betrieben, welches auch als Klettern Indoor bezeichnet wird. Anstatt einer natürlichen Felswand wird in einer solchen Halle eine Kletterwand aus künstlichen Materialien verwendet. Dieses Klettern ist selbstverständlich sehr viel sicherer als das in der Natur. Denn in dieser sind zusätzliche Wettereinflüsse und es existieren keine Überwacher, welche die Sicherheit gewähren. In einer Kletterhalle gibt es zwei Sicherungsformen, welche den Kletternden vor Stürzen schützen sollen. Zum einen das sogenannte Toprope und weiterhin der Vorstieg. Beim Klettern Indoor wird außerdem gerne das Bouldern trainiert. Bei dieser Kletterart wird ohne Seil, jedoch auf Absprunghöhe mit Matte geklettert.

Beim Toprope wird das Sicherungsseil im Umlenkhaken, welcher sich oberhalb der Kletterwand befindet, eingehängt. Der Kletterpartner muss von unten das Seil halten und somit den Kletternden schützen. Während der Eine klettert, muss der Andere ständig mehr Seil nehmen. Durch diesen Vorgang wird das Seil beim Kletterer kürzer, sodass er sich nach Belieben hängen lassen kann. Dies kann entweder als Pause dienen, oder wenn der Kletterer nicht mehr kann, ist es möglich, dass sein Partner ihn langsam zurück auf den Boden bringt.

Der Vorstieg wird beim Klettern Indoor ebenfalls sehr gerne trainiert. Bei dieser Sicherungsart ist es nötig, immer ein Stück zu klettern und dort dann das Sicherungsseil in einen Haken zu hängen.

Beim Klettern Indoor sind die Haken bereits montiert, der Kletterer muss nur noch das Seil einhaken, wenn er an ihnen vorbeikommt.

Anders als die Toprope-Variante, kann der Vorstieg auch horizontal angewendet werden. Dies wird bei Quergängen benötigt und angewendet.