Author Archives: Tim

CBD Öl mit 5%: Die richtige Stärke wählen für den Einstieg

Pflegende Cremes und Lotions sind beliebte Mittel, um die Haut zu pflegen und rein zu halten. Doch mit weiterentwickelten CBD Ölen wird die Haut auf eine bisher nicht dagewesene Art gepflegt und erfährt ein ganz neues Erlebnis. Welche Stärke für den Einstieg geeignet ist und welche Besonderheiten das CBD Öl bietet, sollte vor einem Kauf beachtet werden.

Was ist CBD?

CBD steht für Cannabidiol, ein in der Natur vorkommendes Phytocannabinoid, das aus der Hanfpflanze extrahiert wird. Seit geraumer Zeit wird CBD für verschiedene Zwecke benutzt. Darunter fallen die Herstellung von Kleidung, Verarbeitung von Nahrungsmitteln und auch medizinische Anwendungen sind gängig. Zu den bekanntesten Wirkstoffen des THC ist der darin enthaltene Wirkstoff CBD, welches im Gegensatz zu THC keine bewusstseinserweiternde Wirkung hat. Dieser Wirkstoff ist also kein Rauschstoff.

Wie wirkt sich CBD aus?

CBD hat verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. Besonders interessant ist die Frage, wie sich CBD auf die Haut und das Immunsystem auswirkt. Es wirkt direkt an der Stelle, an der Körper und Gehirn kommunizieren. Diese Stelle wird auch das Endocannabinoid-System genannt. Das CBD knüpft an die darin enthaltenen Rezeptoren und wirkt sich auf den Körper aus. Es kann entkrampfend, schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken. Zudem wird von einer beruhigenden und angstlösenden Wirkung berichtet. Wir können also CBD Öl 5% kaufen, wenn Schmerzen oder Spannungen bestehen.

Welche Stärke sollte gewählt werden?

Wie so vieles hängt die Beantwortung dieser Frage mit individuellen Bedürfnissen und körperlichen Kognitionen ab. Das CBD Öl gibt es in verschiedenen Formen und Stärken.

Die schwächste Lösung beginnt bei 2-3% CBD. Bei 5% beginnt die gängige Anwendung bei Menschen. Höher dosierte Hanföle wirken anders als die 5-prozentige Lösung. Diese ist relativ mild und ist somit als Einsteigervariante sehr gut geeignet. Zu den höher dosierten Variationen gehören 10 prozentige Öle. Diese wirken sehr gut gegen Schmerzen, sind aber entsprechend teurer. Bei 15-25% ist Vorsicht geboten, da die Dosis sehr hoch ist. Alles darüber sollte mit dem Arzt besprochen werden.

Um die richtige Stärke auswählen zu können, werden die Darreichungsformen unterschiedlich hoch gehalten. So kann es auch mit anderen Medikamenten kombiniert werden. Generell lässt sich sagen, dass mit niedrigen Konzentrationen gestartet werden soll. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass CBD kein Produkt des Alltags ist, sodass eventuelle Nebenwirkungen auftreten könnten, die eher belasten als entspannen. Dementsprechend sollte eine geringe Stärke gewählt werden, um den Körper Stück für Stück an den bisher unbekannten Wirkstoff gewöhnen zu können.

Wenn die gewünschte Wirkung nicht eintritt, kann die Dosis schließlich variiert werden. Bei Unsicherheiten können Ärzte befragt werden, die im Weiteren alle nötigen Informationen und möglichen Anwendungen darlegen können.

Was sagen ärztliche Erfahrungsberichte?

Zwar fehlt es aus medizinischer Perspektive an aussagekräftigen Studien, jedoch wird die Anwendung von CBD Ölen bereits unterschiedlich beurteilt. Cannabinoid-basierte Therapien zeigen bereits vielversprechende Ergebnisse. Dazu zählt unter anderem die Bekämpfung von Schmerzen, Anspannungen, Ängsten, Übelkeit und vieles mehr. In gesundheitlich schweren Zuständen raten Ärzte jedoch von Cannabinoid haltigen Produkten ab. Dazu zählen schwere Persönlichkeitsstörungen, Herz-Kreislauf-Erkankungen, Schwangerschaften und weitere Zustände. Im Zweifel sollte stets ein Arzt konsultiert werden.

Warum ist Akupressur bei der Sporterholung wirksam?

Akupressur ist eine chinesische medizinische Technik. Sie ist für ihre zahlreichen Vorteile bekannt, darunter die Regulierung von Stress, die Linderung von Schmerzen und die Behandlung bestimmter Krankheiten. Bei der Therapie wird Druck auf die Akupunkturpunkte des Körpers ausgeübt, um die in den Meridianen fließende Energie auszugleichen. Sie stellt eine hervorragende Ergänzung zu anderen bekannten Therapiedisziplinen dar und wird häufig zur Behandlung von Sportlern und Leistungssportlern eingesetzt.

Wirkungen der Akupressur

Akupressur zur sportlichen Erholung ist eine natürliche Therapie, die sich im Sportbereich als wirksam erwiesen hat. Viele Fachleute wenden sie an, um Muskel- und Gelenkschmerzen zu lindern, die nach intensiver körperlicher Betätigung auftreten. Shiatsu-Praktiker üben Druck auf Akupressurpunkte aus, um Energieungleichgewichte zu regulieren. Dies führt zu einer Freisetzung von Hormonen, die Schmerzen, Verstauchungen, Muskelverspannungen und Stress schnell lindern. Akupressur wirkt sich auch positiv auf das Gehirn aus, setzt Hormone frei und sorgt für ein Gefühl des Wohlbefindens und der Entspannung. Sportakupunktur wird häufig in die Trainingsprogramme von Sportlern und Spitzensportlern integriert, um die körperliche Leistungsfähigkeit, die Erholung nach dem Training und die mentale Vorbereitung vor dem Wettkampf zu verbessern.

Was sind die Vorteile von Akupressur matten?

Akupressur Matten gelten als Verbündete nicht nur für Sportler und Leistungssportler, sondern auch für Freizeitsportler. Sie kombiniert traditionelle und moderne Techniken. Es gibt wissenschaftliche Belege für die Verwendung von Akupressur Matten: Eine im Journal of Alternative und Complementary Medicine veröffentlichte Studie ergab, dass bei Probanden, die Akupressur matten verwendeten, das Niveau des wahrgenommenen Stresses und der Cortisolspiegel deutlich reduziert waren. Die Wirkung der Akupressur Matte kann auf die Aktivierung von Akupressurpunkten auf dem Körper zurückgeführt werden. Diese Akupressurpunkte entsprechen den Meridianen der chinesischen Medizin und sollen mit verschiedenen Organen und körperlichen Beschwerden in Verbindung stehen. Die Stimulation dieser Akupressurpunkte kann die Durchblutung verbessern, Schmerzen lindern und den Stresspegel senken. Insgesamt trägt dieses Gerät dazu bei, das natürliche Gleichgewicht zu verbessern, den Körper gesund zu erhalten und das Immunsystem zu stärken. Der Druck, den das Akupressur Kissen auf den Körper ausübt, bewirkt:

  • Neuausrichtung der Energie in den Meridianen
  • Verbessert die Konzentrationsfähigkeit
  • Verbessert die Funktion des Lymphsystems
  • Reguliert das Kreislaufsystem
  • Reguliert die biologische Uhr
  • Stärkt das Immunsystem
  • Lindert Muskel und Gelenkschmerzen
  • Verbessert die Stimmung
  • Reduziert den Stress

Die Akupressur Matte wird hauptsächlich zur Linderung von Rückenschmerzen, Nackenverspannungen und anderen Muskelverspannungen verwendet. Sie regt die Blutzirkulation an, indem sie Druck auf über 6000 Druckpunkte ausübt. Dadurch wird die Blutzirkulation im Körper erhöht, die Entspannung der Muskelpunkte gefördert und Endorphine (Hormone, die das Schmerzempfinden verringern) freigesetzt. Diese Prozesse führen zu einer körperlichen und geistigen Erleichterung. Bessere körperliche und geistige Ergebnisse können erzielt werden, wenn Sie die Matte täglich benutzen. Wenn Sie sich ein- oder zweimal am Tag auf die Matte legen, können Sie mit Ihrem Körpergewicht Druck ausüben und diesen gleichmäßig auf die Matte verteilen. Die Wirkung ist ähnlich wie bei der traditionellen Akupunktur.

Tatsächlich profitieren Sportler von einer schnelleren Erholung nach kontinuierlichem Training. Die therapeutischen Effekte der Akupressur Matte verbessern Kraft, Intensität und Ausdauer, sodass sich Sportler nach dem Training schneller erholen und so ihre körperliche Leistungsfähigkeit verbessern und optimieren können. Diese Technik beugt auch Verletzungen vor, und regelmäßige Behandlungen sorgen dafür, dass der Körper gut funktioniert und sich nach intensivem Training besser erholt. Außerdem können damit Entzündungen ohne Medikamente behandelt werden. Außerdem sorgt sie dafür, dass die Muskeln besser mit Sauerstoff versorgt werden.

Vegane Ernährung für Sportler

Viele Sportler versuchen ihre Leistungskraft mit Proteinpulver, Nahrungsergänzungsmitteln oder Vitamin-Präparaten zu steigern, und vernachlässigen dabei ihre Basisernährung. Dabei ist eine gesunde, ausgewogene Ernährungsweise das Podest, auf der unser gesamtes Leben ruht. Tatsächlich benötigen Sportler wegen der intensiven körperlichen Aktivitäten eine besondere beziehungsweise gezielte Ernährung. Seine Energie entnimmt der Organismus vorrangig aus den Makronährstoffen Fett und Kohlenhydrate, zu einem eher kleineren Teil aus Eiweiß.

Vegane Ernährung bei Sportlern

Gerade eine vegane Ernährungsweise erweist sich für Sportler als überaus geeignet, weil diese besonders hohe Anteile an Kohlenhydraten, Mineralstoffen, Vitaminen und Antioxidantien beinhaltet. Bei einem Überangebot an Kohlenhydraten wird das energiereiche Glykogen in den Muskeln und in der Leber gespeichert, um es bei erhöhtem Energiebedarf jederzeit wieder abrufen zu können. Daher sind gefüllte Muskelglykogenspeicher gerade für Ausdauersportler sehr wichtig.

Insofern sollten 55 bis 75 Prozent aller Kalorien aus der Ernährung durch Kohlenhydrate geliefert werden. Sehr gute und empfehlenswerte pflanzliche Kohlenhydratquellen sind:

  • Obst
  • Gemüse
  • Hülsenfrüchte
  • Vollkornprodukte

Wer es darauf anlegt, möglichst viel Fett, genauer gesagt Fettsäuren, zu verbrennen, sollte sich stets für längere, weniger intensive Trainingseinheiten entscheiden. Dadurch werden sogar die Kohlenhydrat-Vorräte geschont. Dennoch sollte der Fettanteil in der Ernährung im Bereich von „nur“ 10 bis 30 Prozent pendeln. Eiweiß wird als Brennstoff nur minimal eingesetzt, weil seine primäre Funktion in der Bildung und Reparatur von Körpergewebe besteht.

Mehr Kraft durch pflanzliches Eiweiß

Egal, ob Kraft- oder Ausdauersport, in beiden Fällen besteht ein leicht erhöhter Proteinbedarf. Eiweiß besteht aus Molekülketten von Aminosäuren und eignet sich daher für den Aufbau, Erhalt und die Reparatur von Körpergewebe jeglicher Art. Da unser Körper nur zwölf Aminosäuren selbst synthetisieren kann, ist es erforderlich, ihm die restlichen acht essenziellen Aminosäuren von außen mit der Nahrung zuzuführen.

Vegane Proteinquellen

In der veganen Ernährung sind Hülsenfrüchte und Vollkorngetreide die Hauptproteinlieferanten. Aber auch Samen und Nüsse sowie Öle wie das Hanfsamenöl enthalten sehr viel Eiweiß. Zu den prominentesten veganen Proteinquellen gehören:

  • Bohnen
  • Brokkoli
  • Hafer
  • Hanfsamenöl
  • Hülsenfrüchte
  • Kartoffeln
  • Kichererbsen
  • Linsen
  • Nüsse
  • Quinoa
  • Soja
  • Tofu
  • Tempeh

Verwendungsmöglichkeiten von Hanfsamenöl als vegane Proteinquelle

Hanföl weist ein besonders breites Fettsäurespektrum auf, das sämtliche für den Menschen wichtigen essenziellen Fettsäuren abdeckt. Es gilt daher zu Recht als ernährungsphysiologisch hochwertiges Pflanzenöl. Gerade wegen seines auffallend nussigen Geschmacks wird das Speiseöl gern für Salate, Soßen, Dressings, Marinaden, aber auch für Brotaufstriche verwendet. Hanfsamenöl gibt es beispielsweise online unter uWeed Schweiz. Zum Braten oder Frittieren eignet sich Hanfsamenöl weniger gut, weil sich seine wertvollen Fettsäuren bei höheren Temperaturen schnell zersetzen, was den Geschmack des Öls verändert. Zum Dünsten oder Dämpfen kann das Öl aber sehr wohl eingesetzt werden.

Täglicher Eiweißbedarf

Der individuelle Eiweißbedarf hängt von vielen Parametern ab, die Körpergröße und das Gewicht spielen dabei gewiss eine entscheidende Rolle. Ein Erwachsener, der kaum Sport treibt, benötigt täglich 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht. Bei aktiven erwachsenen Sportlern darf davon ausgegangen werden, dass der tägliche Proteinbedarf zwischen 1,2 und 1,7 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht liegt.

Gerade im Kraftsport und bei Bodybuildern liegt ein erhöhter Proteinbedarf für den Muskelaufbau vor, wenngleich dabei aus gesundheitlichen Gründen immer auf eine angemessene Menge von zehn bis höchstens 15 Prozent der Kalorien der gesamten Tagesnahrung zu achten ist. Zudem sollten die Proteine möglichst pflanzlichen Ursprungs sein, weil Fleisch, Fisch, Eier oder Milchprodukte fast keine Ballaststoffe und komplexen Kohlenhydrate enthalten.

Fitbleiben im Alltag: So geht’s

Viele Menschen finden wenig Zeit, Sport und Fitness in den Alltag zu integrieren. Denn die alltäglichen Aufgaben sowie der Spagat zwischen Beruf und Familie kann dazu führen, dass für ein Workout nicht mehr viel Zeit bleibt. Oftmals können wir dann unseren inneren Schweinehund doch nicht überwinden und entscheiden uns für einen Abend auf dem Sofa, anstatt uns im Dunklen noch ins Fitnessstudio aufzumachen. Doch dieser Zwiespalt muss nicht sein, denn wir können jeden Tag etwas für unsere Fitness tun, ohne es zu merken. Wie das geht, wird im Folgenden erläutert.

Jeder Gang macht schlank

Wer kennt nicht das Sprichwort „Jeder Gang macht schlank“? In diesem Spruch steckt, so abgedroschen er mittlerweile auch ist, immer noch ein Fünkchen Wahrheit. Wer etwas für seinen Körper und die Gesundheit tun möchte, der sollte, falls möglich, das Auto hin und wieder stehen lassen und sich zu Fuß auf den Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder zu anderen Terminen machen. Das gilt natürlich vorausgesetzt dem Fall, dass das Ziel fußläufig zu erreichen ist. Längere Strecken können selbstverständlich mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Wer bisher wenig Sport getrieben hat, sollte dabei immer auf seinen Körper hören und sich nicht überanstrengen. Vor allem beim Joggen oder beim Radfahren kann daher ein GPS Tracker hilfreich sein, die die zurückgelegte Distanz oder die Lauf- beziehungsweise Fahrgeschwindigkeit im Blick zu behalten. Diese Geräte gibt es heute nicht nur als Fitness-Uhren, sondern auch als GPS Tracker für das Fahrrad.

Spazierengehen oder Fahrradfahren?

Spaziergänge und eine Fahrt auf dem Rad sind übrigens nicht nur gut für die Fitness, sondern versorgen uns mit frischer Luft. Ein Workout im Freien kurbelt das Immunsystem an und kann sogar die Stimmung positiv beeinflussen. Wer sich trotzdem noch nicht aufraffen kann, der sollte sich Verbündete ins Boot holen. Gemeinsam mit Freunden und Bekannten wird der Sonntagsspaziergang sicherlich zum Erfolg. Nebenbei fit zu werden kann wirklich so einfach sein. Aus diesem Grund sollte man das Treppensteigen dem Aufzug auch immer vorziehen. Mit nur wenigen Minuten am Tag bringt man nicht nur seinen Kreislauf und den Stoffwechsel in Gang, sondern pusht auch das Immunsystem.

Hochoptimiertes Abnehmen: So wird jeder Faktor bedacht

Es gibt Grundregeln zum Abnehmen. Wer diese befolgt, wird mit der Zeit an Gewicht verlieren. Mehr Kalorien zu verbrennen, als aufzunehmen, lautet die Devise. Doch viele Menschen wissen, dass es nur theoretisch einfach ist – und praktisch ziemlich schwer. Ganz besonders dann, wenn es konkrete und zeitnahe Ziele gibt.

Wer gerne methodisch vorgeht oder nur wenig Zeit für den Gewichtsverlust hat, der muss jeden Faktor seines Lebens optimieren. Dann können die gewöhnlich eher langsam verlaufenden Abnehmversuche beschleunigt werden. Doch wie gelingt das?

Ernährung: ideale Nährstoffversorgung gesucht

Je wohler sich der Körper fühlt, umso eher ist er bereit, seine Fettreserven aufzugeben. Denn Hormone haben einen großen Einfluss darauf, wie der Körper arbeitet. Stellen die Zellen einen Mangel an Nährstoffen fest, können sie verschiedene Prozesse in Gang setzen, die das Abnehmen erschweren.

Mit einer idealen Nährstoffversorgung gibt es wiederum keinen Grund, Fettreserven zu schützen. Deshalb muss für den besten Abnehmplan geschaut werden, ob ausreichend Proteine, Vitamine und Mineralstoffe durch die Nahrung aufgenommen werden. Ist das nicht so, kann mit Nahrungsergänzungsmitteln nachgeholfen werden. L-Carnitin ist beispielsweise beliebt, um die Eiweißsynthese zu unterstützen. In Kombination mit Sport ist es besonders effektiv.

Sport: individuelle Bedürfnisse kennen

Genauso kompliziert und anspruchsvoll wie die Ernährung kann das beste Sportprogramm sein. Denn noch immer glauben viele Menschen, es gäbe einige Übungen oder eine bestimmte Stundenanzahl im Gym, die auf jeden Fall gemacht werden müssen.

In Wahrheit ist der beste Sportplan der, der regelmäßig und unter vollem Einsatz umgesetzt wird. Wer ungern joggen geht, der muss sich nicht dazu zwingen, um abzunehmen. Auch das Rumpfheben, das als eine der wichtigsten Krafttrainingsübungen gilt, muss niemand auf Druck ausüben.

Hochoptimiertes Training für das Abnehmen ist in den Alltag integrierbar und erzeugt keine neuen Probleme. Stress oder gar Schmerzen sind kein gutes Zeichen, wenn effektiv trainiert werden soll. Wer unter Zeitdruck oder mit konkreten Abnehmzielen trainiert, sollte über einen Personal Trainer oder Coach nachdenken.

Erholung: größte Baustelle der meisten Menschen

Ernährung und Sport als Grundlagen für das Abnehmen – das kennt doch jeder! Doch dabei wird gerne vergessen, dass einer der allerwichtigsten Faktoren der Schlaf ist. Erholung kann nicht auf die lange Bank geschoben werden, wenn klare Ziele und methodisches Vorgehen erwünscht sind.

Schlaf und Trainingspausen haben mehrere Vorteile. Einerseits ist Erholung wichtig, um beim Sport ausreichend Leistung zu generieren. Wer müde ins Gym geht, wird vielleicht seine Übungen alle machen, aber auf einem niedrigeren Niveau. Bei der Ernährung ist es so, dass ein erholter Geist eher bereit ist, auf ein Stück Schokolade zu verzichten.

Hinzu kommt der gleiche Punkt wie bei der Ernährung: Steht der Körper unter zu viel Stress, können Hormone den Abnehmerfolg erschweren. Auch ein sehr gestresster und müder Mensch kann durch verringerte Kalorienzufuhr oder mehr Sport abnehmen – aber Personen auf der Suche nach dem perfekten Plan, müssen Erholung zur Priorität machen.

Alltag: die letzten fünf Prozent herausholen

Ein unterschätztes Mittel für verbessertes Abnehmen ist der Alltag. Viele Menschen beschränken sich bei ihrem Plan darauf, dreimal am Tag gesund zu essen und einmal ins Fitnessstudio zu gehen. Dann bleiben aber noch viele Stunden übrig. Selbst wenn die Ruhephase (ergo: Schlaf) ebenfalls optimiert wurde, bleiben noch viele wache Stunden übrig.

Da kommen kleine Veränderungen ins Spiel. So kann Koffein am Morgen dafür sorgen, dass der Körper über den Tag hinweg eher zu Bewegung neigt. Das verbrennt zusätzliche Kalorien. Gleiches gilt für einen uralten Trick: Wann immer es möglich ist, die Treppe statt des Fahrstuhls wählen. Ebenso effektiv kann es sein, kleine Pausen auf Arbeit einzulegen, in denen man den Körper einmal ordentlich dehnt. Das beugt Verspannungen und Verletzungen vor.

Beim Sport umgeknickt: So lassen sich die Schmerzen lindern

Beim Sport kann es schnell passieren, dass bei einer heftigen Bewegung der Fuß umknickt. Dann stellen sich sofort starke Schmerzen ein, welche meistens mit einer deutlich sichtbaren Schwellung des Knöchels einhergehen. Im Anschluss lässt sich das Gelenk nicht mehr frei bewegen, zum Teil verfärbt sich der Fuß blau wie ein Bluterguss. Um die einsetzenden Schmerzen zu lindern, haben sich die folgenden Maßnahmen als hilfreich bewährt.

Zuerst Gelenk schonen und kühlen

Bei den folgenden Sportarten knickt der Fuß besonders häufig um und es treten Verstauchungen auf:

  • Basketball
  • Fußball
  • Handball
  • Tennis

Aber auch beim Joggen kann das Umknicken durch ein falsches Auftreten passieren. Dabei kommt es zu einer Überdehnung von bestimmten Komponenten im Fußgelenk, da dieses durch den Aufprall zu stark verdreht wurde. Zwar ist eine Verstauchung normalerweise harmlos, aber dafür sehr schmerzhaft, deshalb ist schnelle Hilfe erforderlich. In diesem Fall sofort die sportliche Aktivität unterbrechen und eine Pause einlegen, um den verletzten Fuß zu schonen. Das betroffene Beim komplett ruhig stellen und überflüssige Bewegungsabläufe vermeiden. Gleichzeitig das verletzte Gelenk länger kühlen, entweder mit sehr kaltem Wasser oder mit einem Kühlpack. Wer viel Sport treibt, sollte ein solches Pack immer im Tiefkühlfach haben. Zu diesem Zweck lassen sich auch tiefgefrorene Lebensmittel aus dem Eisfach verwenden, die mit einem Handtuch umwickelt werden.

Kompressionsverband anlegen

Als weitere Maßnahme ist ein Kompressionsverband geeignet, um ein zu starkes Anschwellen des Fußgelenkes zu vermeiden. Dabei handelt es sich um einen leichten Druckverband, welcher um das Gelenk herum angelegt wird. So lassen sich nicht nur Schwellungen, sondern auch das Ausbreiten von Blutergüssen umgehen. Durch den aufgebauten Druck verengen sich die Gefäße im Bein und die Geschwindigkeit des Blutflusses erhöht sich. So bewirkt der Kompressionsverband einen deutlich schnelleren Rückfluss zum Herzen, wodurch sich Wassereinlagerungen und die damit einhergehenden Schmerzen spürbar lindern lassen. Auf der folgenden Webseite gibt es online eine große Auswahl von Verbandsmaterial, um den betroffenen Fuß in Eigenregie behandeln zu können.

Fuß für längeren Zeitraum hochlegen und stabilisieren

Nachdem der Fuß mit einem Kompressionsverband versehen wurde, sollte er hochgelegt werden. Dafür das verletzte Gelenk über der Höhe des Herzen lagern, zum Beispiel auf einem hohen Kissen oder auf der Rückenlehne des Sofas. So wird der Rückfluss des Blutes verbessert, um ein weiteres Anschwellen und die damit zusammenhängenden Schmerzen zu vermeiden. Den Fuß für einige Tage entweder ganz entlasten oder nur vorsichtig auftreten, abhängig vom Schweregrad der Verstauchung. Im Anschluss den Knöchel für jede weitere Bewegung ausreichend stabilisieren. Dabei helfen neben dem Verband auch Bandagen oder Tape als Unterstützung. Außerdem geben Schuhe mit einem hohem Schaft dem verstauchten Fußgelenk einen zusätzlichen Halt, damit er nicht noch einmal umknickt.

Gele und Hausmittel zur Schmerzlinderung einsetzen

Zu den weiteren Maßnahmen für die Linderung von Schmerzen gehören Gele, die es sowohl im Drogeriemarkt und dem Reformhaus als auch in der Apotheke zu kaufen gibt. Mit einer natürlichen Arnika Creme lassen sich die Beschwerden von Verstauchungen mindern, ohne dabei den restlichen Organismus und vor allem den Magen zu belasten. Außerdem wirkt eine Tinktur aus Arnikablüten abschwellend und dazu noch entzündungshemmend. Des Weiteren haben unsere Vorfahren schon vor langer Zeit kühlende Quarkwickel als Hausmittel zur Behandlung von Prellungen eingesetzt. Dafür den Quark direkt vom Kühlschrank auf ein Stofftuch auftragen und um die betroffene Stelle wickeln. Wenn die Schmerzen zu stark sind, helfen Schmerzmittel in Tablettenform, allerdings können sie die Magenschleimhaut schädigen. Falls sich die Schmerzen nach einer Verstauchung nicht innerhalb von wenigen Tagen verringern, am besten einen Arzt aufsuchen. Dieser kann feststellen, ob es sich um eine ernsthafte Verletzung handelt. So lässt sich eine geeignete Therapie einleiten, um Langzeitschäden am Knöchel abzuwenden.

Fazit

Beim Umknicken kann die betroffene Person durch das Pausieren, Hochlegen und Kühlen sowie mit einem Kompressionsverband das starke Anschwellen des betroffenen Gelenkes unterbinden. So lassen sich die aufkommenden Schmerzen nachhaltig abschwächen.

Was versteht man unter einer ausgewogenen Ernährung?

Eine Säule für ein gesundes Leben ist die Ernährung. Wer sich ausgewogen und vollwertig ernährt, versorgt seine Körper mit allen wichtigen Nährstoffen, was wiederum die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Leistung fördert. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist es daher wichtig, auf das richtige Verhältnis der Lebensmittel zu achten: viel Obst und Gemüse, gesunde Kohlenhydrate aus Vollkorn und ausreichend Eiweiße und gesunde Fette. Wer seine Ernährung smart gestaltet und sich an den 10 Regeln der DGE orientiert, schafft die Grundlage für eine abwechslungsreiche und vor allem ausgewogenen Ernährung, die sich auch langfristig umsetzen lässt.

Die 10 Regeln der DGE

Auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse hat die DGE 10 Regeln für einen gesunden Lebensstil und eine gesunde Ernährung definiert. Da jeder individuelle Ansprüche an die Zufuhr von Nährstoffen hat und diese sich in unterschiedlichen Lebensphasen verändern, sollten die 10 Regeln vielmehr als Orientierung und Unterstützung auf dem Weg in die richtige Richtung angesehen werden. Ein langfristig gesunder Lebensstil wirkt sich dabei nicht nur auf die Gesundheit, sondern auch auf die Anzeige der Personenwaage aus.

Was empfiehlt die DGE?

Auf dem Teller darf es bunt werden. Eine gesunde Ernährung ist vielseitig und abwechslungsreich. Mindestens drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst sollten täglich auf dem Speiseplan stehen. Ebenso wie Brot, Nudeln oder Reis aus Vollkorn. Zusätzlich empfiehlt es sich, Hülsenfrüchte wie Linsen und Kichererbsen zu integrieren. Milch und Milchprodukte oder pflanzliche Alternativen können täglich genossen werden. Wer Fleisch und Fisch verzehrt, kann hier ein- bis zweimal pro Woche zugreifen. Bei Fleisch sollten es nicht mehr als 600 g pro Woche sein.
Pflanzliche Öle sind für den Körper wichtig und sollten vorwiegend reich an ungesättigten Fettsäuren sein, die als „gute Fette“ bekannt sind. Rapsöl ist unter anderem eine gute Wahl. Achten sollte man als Verbraucher auf versteckte Fette in Lebensmitteln wie Wurst, Gebäck und Süßwaren. Diese können schnell zur ungesunden Fettfalle werden. Zucker und Salz gilt es sparsam einzusetzen. Vermieden werden sollten generell zuckerhaltige Getränke und im Übermaße gesüßte Speisen. In Hinblick auf die Getränkeauswahl eignet sich Wasser und ungesüßte Tees sowie selbstgemischte Schorlen am besten.
Um von den zahlreichen Nährstoffen in Obst und Gemüse zu profitieren, ist es ratsam, Speisen möglichst frisch zuzubereiten. Ideal ist eine kurze Garzeit mit wenig Wasser und kaum Fett. Seltener sollte man Lebensmittel braten, grillen oder frittieren.

Mehr Bewegung im Alltag

Neben einer vollwertigen Ernährung gehört auch regelmäßige Bewegung zu einem gesunden Lebensstil dazu. Damit ist nicht nur Sport gemeint. Wer seinen Alltag deutlich aktiver gestaltet, öfter zu Fuß geht, mit dem Rad zur Arbeit fährt oder am Abend einen Spaziergang einlegt, tut sich und seinem Körper bereits etwas richtig Gutes.

Was bringt CBD Öl für die Gesundheit?

Hanf (Cannabis) war lange Zeit als Rauschmittel verpönt. Seit einiger Zeit rückt die uralte Heil- und Nutzpflanze wieder in den Vordergrund. Das haben auch Politik und Wissenschaft erkannt. Seit 2017 dürfen cannabishaltige Medikamente auf Rezept verabreicht werden. Die Medikamente werden vornehmlich in der Schmerztherapie eingesetzt, um chronische Schmerzen zu lindern.

Doch auch im Wellness-, Fitness- und Ernährungsbereich finden Cannabisprodukte unter den gesundheitsbewussten Verbrauchern immer mehr Abnehmer. Dabei steht CBD Öl besonders hoch im Kurs. Werden in dem hochwertigen Produkt doch zahlreiche positive Eigenschaften vermutet, welche Beschwerden lindern und das Wohlbefinden steigern könnten.

CBD Öl wird bei gesundheitsbewussten Verbrauchern immer beliebter!

Was ist CBD Öl?

CBD Öl ist ein Produkt, welches aus dem Cannabinoid (Wirkstoff der Hanfpflanze) Cannabidiol hergestellt wird. Die Substanz bildet sich in den Blättern und vor allem den Blüten der weiblichen Hanfpflanze. Im Gegensatz zum verwandten THC (Tetrahydrocannabinol) löst CBD keine berauschenden Wirkungen aus. Es werden vielmehr entspannende, krampflösende und entzündungshemmende Effekte vermutet, die sich vornehmlich auf Stressminderung und Regeneration konzentrieren.

CBD Öl ist kein Arznei- und Heilmittel im herkömmlichen Sinne. Dazu fehlt es noch an wissenschaftlich belastbaren Studienergebnissen, die eine Zulassung untermauern würden. Der Erfolg von CBD beruht auf der Annahme, dass Symptome zahlreicher Alltagsbeschwerden gelindert werden könnten. Daher scheint das Produkt dazu geeignet, allgemeingültige Therapien zu begleiten. Manche Experten gehen davon aus, dass die Einnahme synthetisch hergestellter Medikamente vermindert werden könnte.

Dass CBD keine gesundheitlich bedenklichen Eigenschaften aufweist, wurde von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) in ihrem Report von 2018 eindrücklich bestätigt. Auch ein Suchtpotenzial, wie es viele herkömmliche Medikamente vorweisen, ist bei CBD demnach nicht gegeben.

Wie wirkt CBD Öl im Organismus?

Nach der geläufigen Theorie setzt die Wirkung von CBD im menschlichen Endocannabinoid System (ECS) an. Das ECS ist ein Teil des Zentralen Nervensystems und in Form von Rezeptoren und Transmitterstoffen auf den gesamten Organismus verteilt. Das ECS dient der Weiterleitung von Informationen von den Organen zum Gehirn und zurück. Die Rezeptoren sind dabei die Schaltstellen und auf den Nervenzellen angesiedelt.

Vereinfacht dargestellt werden über Endocannabinoide (Transmitterstoffe) Gefühle, Empfindungen und Emotionen transportiert, indem sie an den Rezeptoren andocken und von diesen weitergeleitet werden. Es wird vermutet, dass CBD als Phytocannabinoid die Aufgaben der menschlichen Cannabinoide übernehmen könnte. Empfindungen wie Stress, Unruhe und Schmerz werden nach dieser Annahme blockiert. Emotionen wie Freude und Glück dagegen werden aktiviert.

Im Resultat führt das zu einer Beruhigung und Entspannung des Geistes und der Muskulatur. Daher findet CBD Öl immer mehr Verwendung, auch bei sportlich interessierten Menschen. Könnten doch die für den Muskelaufbau notwendigen Regenerationsphasen intensiviert werden.

Einsatzgebiete von CBD Öl

Der Einsatz von CBD Öl wird als multifunktional beschrieben. Erfahrungsberichte weisen darauf hin, dass CBD vor allem stressmindernd wirken soll. Dadurch kommt es zu entspannenden Wirkungen, sodass viele Beschwerden erst gar nicht in Erscheinung treten oder sich nur in abgeschwächter Form bemerkbar machen. Dabei werden Erfolge vor allem bei den folgenden Leiden beschrieben:

  • Schlafstörungen: verkürzte Einschlafphase in Verbindung mit einem verbesserten Tiefschlaf.
  • Panikattacken, Psychosen und Depressionen
  • Epilepsie und andere durch Krämpfe ausgelöste Leiden
  • Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose
  • chronische Schmerzen und Muskelkrämpfe
  • entzündungsbedingte Beschwerden, wie sie bei Arthrose, Gicht oder rheumatischer Arthritis auftreten
  • Übelkeit, wie sie etwa mit einer Chemotherapie einhergeht.

Manche Mediziner gehen davon aus, dass CBD Öl das Wachstum von Tumoren eindämmen könnte. Dazu bedarf es allerdings einer Reihe weitergehender wissenschaftlicher Studien.

Dosierung von CBD Öl

CBD Öl ist ein natürliches Produkt, auf das jeder Organismus individuell reagiert. So hängt die Wirkung sowohl vom Alter als auch vom Grad der Beschwerden und der körperlichen Verfassung des Anwenders ab. Empfohlen wird daher anfangs eine niedrige Dosierung, die dann Schritt für Schritt gesteigert wird, bis sich die gewünschten Wirkungen bemerkbar machen.

Formen der Einnahme

CBD Öl wird am effektivsten unter die Zunge geträufelt, sodass es über die Mundschleimhaut innerhalb weniger Minuten in die Blutbahn gelangt. Es kann auch in Speisen und Getränke gemischt werden. Dann durchläuft der Wirkstoff den Magen-Darmtrakt. Die Wirkung setzt später ein und hält länger an. Zudem kann CBD Öl äußerlich auf schmerzende Stellen eingerieben werden.

Wer sich gesund ernährt, schützt gleichzeitig die Umwelt

84 Prozent der Deutschen sind die Themen Klima und Umwelt auch in ihrer Ernährung wichtig, doch gleichzeitig fühlen sich 27 Prozent wenig bis gar nicht über die Zusammenhänge informiert. Das zeigt der aktuelle Ernährungsreport des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Doch sich gesund zu ernähren und gleichzeitig die Umwelt zu schützen, ist nicht nur gut vereinbar, sondern hängt auch unmittelbar zusammen.

Eine neue Studie aus England belegt, dass Obst, Gemüse und Brot deutlich besser für die Umwelt sind als Fleisch, Fisch und Käse. Die Untersuchung hat die Umweltauswirkungen von insgesamt 57.000 Lebensmitteln unter die Lupe genommen, die man gemeinhin in Supermärkten kaufen kann. Dabei zeigte sich, dass viele nahrhafte Lebensmittel eine geringe Umweltbelastung aufweisen.

Geistig und körperlich fit bleiben

Natürlich sollte bei der Wahl der Lebensmittel das eigene körperliche Wohl im Vordergrund stehen. Doch wer sich gesund ernähren möchte, tut nicht nur sich, sondern auch der Umwelt Gutes. Das richtige Essen sorgt nicht nur für körperliches Wohlbefinden und gute Laune, sondern stärkt auch die Konzentration und das Gedächtnis. Schließlich ist Essen so viel mehr als nur das reine Zählen von Kalorien. Die Forschung hat längst bewiesen, dass die richtigen Lebensmittel auch als Gehirnnahrung dienen und so die geistige Leistungskraft erhöhen. Dazu zählen vor allem jene, die einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren aufweisen. Das sind beispielsweise grünes Blattgemüse, Fisch, Nüsse und Beeren. Sie wirken auf die geistige Leistungsfähigkeit und die kognitiven Fähigkeiten des Menschen. Das Wissen um die Wirkung dieser Lebensmittel macht es einfach, seine Ernährung so zu gestalten, dass Mensch und Umwelt davon profitieren.

Künstliche Intelligenz errechnet die Auswirkungen

Um den Einfluss der einzelnen Lebensmittel abschätzen zu können, entwickelten die Forscher einen eigenen Algorithmus. Dieser quantifizierte die Auswirkungen auf den Wasserverbrauch, ebenso wie auf die Landnutzung und die Treibhausgasemissionen. Daraus errechneten die Forscher in Oxford einen Umweltauswirkungswert, der eine Skala von 0 (keine Auswirkungen) bis 100 (höchstmögliche Auswirkung) abbildet. Damit kann man nun die Auswirkungen aller Arten von Lebensmitteln auf die Umwelt vergleichen.

Getrocknetes Rindfleisch ist höchst klimaschädlich

Den höchsten Wert erzielte ein Snack, der auch in deutschen Supermärkten erhältlich ist. Beef Jerky ist ein Dörrfleisch-Produkt und höchst umweltschädlich. Im Detail zeigte sich in der Studie, dass Produkte aus Fleisch, Fisch oder Käse höhere Werte erzielten als Backwaren, Desserts, sowie Obst und Gemüse. Auch Salate, Brot, Frühstücksflocken und Suppen fanden sich am unteren Ende der Skala wieder. Die Wissenschaftler widmeten sich in ihrer Untersuchung sogar Fleischalternativen, also beispielsweise Burgern auf pflanzlicher Basis. Dabei zeigte sich, dass diese lediglich ein Fünftel, bis ein Zehntel jener Umweltauswirkungen aufweisen, wie ihre fleischlichen Vorbilder.

Obst und Gemüse sind ideal für die Umwelt

Diese Ergebnisse decken sich mit jenen, die Forscher auch in Deutschland ermittelt haben. Sie plädieren seit jeher für weniger tierische Produkte in der Ernährung. Eine gute Zusammensetzung von Lebensmitteln legt ihren Schwerpunkt auf Obst, Gemüse, Nüsse und Hülsenfrüchte. Das ist nicht nur ein wichtiger Beitrag für die eigene Gesundheit, sondern auch für die Umwelt. Schließlich ist der Mensch in seiner Ernährung abhängig von einem funktionierenden Ökosystem. Nur, wenn der Umweltschutz gewährleistet ist, kann eine gesunde Ernährung langfristig sichergestellt werden. Diese Empfehlungen decken sich auch mit den globalen Leitlinien der „Planetary Health Diet“. Diese wurde bereits 2019 der Öffentlichkeit vorgestellt und enthält Vorgaben für eine ausgewogene und umweltbewusste Ernährung. Auch hier zeigte sich deutlich, dass nachhaltige Lebensmittel zumeist auch nahrhafter und damit gesünder sind.

Große Unterschiede innerhalb der Produzenten

Selbst, wenn jemand eine umfassende Ernährungsumstellung nicht auf sich nehmen möchte, so hat er doch die Wahl, zu Lebensmitteln zu greifen, die für die Umwelt weniger schädlich sind. Die Wissenschaftler haben nämlich auch innerhalb der einzelnen Produktkategorien erhebliche Unterschiede festgestellt. Das trifft sogar auf Würstchen und Lasagne zu. Daher kann jeder seinen Beitrag zu mehr Gesundheit und mehr Umweltschutz leisten, wenn er nur möchte.

Mit dieser Methode wollen die Wissenschaftler den Verbrauchern ein Instrument in die Hand geben, das es ermöglicht, fundierte Entscheidungen über ihren Einkauf im Supermarkt zu treffen. Doch die Ergebnisse eignen sich auch für Entscheidungsträger, um ihre Produktion oder ihr Angebot zu untersuchen und bei Bedarf zu adaptieren. Mit den Daten können jetzt alle einfach die Auswirkungen ihre Einkäufe abschätzen und entsprechend entscheiden.